Frankfurter Buchmesse – getroffen, gegrüßt, gelesen…

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Hallo ihr lieben,

natürlich war ich auch auf der Buchmesse, um Autoren live zu erleben oder eventuell sogar irgendwo unterwegs zu treffen. Ein paar der Autoren, die ich gesehen oder getroffen habe, möchte ich euch gerne vorstellen, bzw. ein paar Buchempfehlungen loswerden.

Kai Meyer

Einer meiner absoluten Pflichttermine war Kai Meyer. Ihn habe ich im Lesezelt bei einer Lesung gesehen. Er hat eine meiner Lieblingsszenen aus „Die Seiten der Welt – Nachtland“ vorgelesen. Die Protagonistin Furia kam darin nicht vor, dafür ihr kleiner Bruder Pip, der Exlibro (eine Figur, die aus ihrem Buch gefallen ist) Patience und ein melancholischer Käfer, der die meiste Zeit über auf seinem Rücken liegt.

In der aktuellen Trilogie geht es um Bibliomantik, also Magie, die durch Bücher verübt wird. Die Protagonistin Furia Salamandra Faerfax ist eine solche Bibliomantin. In Band 1 gerät sie in einen Krieg gegen die Herrscher der Bibliomantik und versucht, die Entschreibung aller Bücher zu verhindern. In Band 2 führt sie ihr Weg auf der Suche nach dem Zentrum der Macht der Bibliomantik in verborgene Refugien. Dabei stößt sie auf das größte Geheimnis der Bibliomantik.

Ich liebe die Bücher und kann es kaum erwarten, Teil 3 in den Händen zu halten.

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Torsten Hebel

Um bei Kai Meyer einen guten Platz zu ergattern, bin ich natürlich schon einige Zeit früher ins Lesezelt gegangen – zum Glück. Denn so konnte ich die Lesung von Torsten Hebel miterleben. Er hat aus seinem neuen Buch „Freischwimmer“ vorgelesen. Ich kannte ihn vorher überhaupt nicht, aber seine Geschichte hat mich sehr beeindruckt. Er ist als Kind einmal beinahe ertrunken. Mit dieser Anekdote beginnt auch sein Buch. Wer, oder was ihn gerettet hat, kann er bis heute nicht sagen. Später geht er zunächst an eine Schauspielschule in Amerika und dreht gemeinsam mit vielen bekannten Stars. Dann geht er zurück nach Deutschland, um Pastor zu werden. Er wird ein bekannter Jugendevangelist… und verliert seinen Glauben. Das ist der Grund, weshalb er dieses Buch schreibt. Er befragt Personen aus seinem Leben über ihren Glauben, was er für sie bedeutet, was Gott für ihr Leben bedeutet. Und zwar ganz praktisch. Ich selbst bin zwar keine gläubige Christin, finde seine Biografie und diese Art, sich mit dem Thema „Glaube“ zu beschäftigen, faszinierend. Sein Buch steht ganz oben auf meiner Liste der zu lesenden Bücher!

 

 

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Tanja Neise

Ihr Buch „Der Orden der weißen Orchidee – Die Erbin“ habe ich bereits gelesen, als Tanja es als Selfpublishing-Buch herausgebracht hat. Und war begeistert! Inzwischen ist eine neu überarbeitete und lektorierte Version im Amazon Publishing erschienen.

Marie, die als Übersetzerin arbeitet und einen Gutshof erbt, erfährt recht bald, dass sie eine bestimmte Gabe hat. Sie ist in der Lage, durch die Zeit zu reisen. Auf der Reise in die Vergangenheit trifft sie ihre große Liebe. Doch auch viele Gefahren warten auf sie. Ob sie jemals wieder in ihre „eigentliche“ Zeit zurückkehren kann, ist ungewiss.

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Später, als ich eigentlich beim meet&greet mit den Schreibdilettanten war, habe ich sie dann noch persönlich getroffen, was mich tierisch gefreut hat. Heute (20.10.15) ist übrigens der zweite Teil von „Der Orden der weißen Orchidee“ erschienen: „Der Ursprung“

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Die Schreibdilettanten

Seit einiger Zeit verfolge ich den Vlog der Schreibdilettanten Axel Hollmann und Marcus Johanus. Klar, dass ich zum meet&greet auf der Buchmesse gehen musste. Sie haben viele wertvolle Tipps zum Thema Schreiben auf Lager und sind immer unterhaltsam… außerdem super locker drauf, wenn man ihnen auf der Buchmesse über den Weg läuft.

Natürlich wollte ich, nachdem ich ihren Vlog entdeckt hatte, auch wissen, was für Bücher sie schreiben. Also habe ich mir zunächst „Tödliche Gedanken“ von Marcus Johanus gekauft. Die Geschichte von Patricia Bloch, einer hochbegabten 18-jährigen, die in eine Welt aus Visionen und Ungewissheit eintaucht, ist spannend bis zum Schluss. Nach einem Fahrradunfall, bei dem Patricia beinahe mit einer alten, weißen Mercedeslimousine zusammengestoßen wäre, wird sie in einer Vision vor einem Amoklauf gewarnt. Kurz darauf sieht sie in einer dieser Visionen einen grausamen Mord. Eine Stimme warnt sie, dass ihr Leben in Gefahr sei. Absolute Leseempfehlung!

Von Axel Hollmann habe ich bisher die Julia Wagner Romane gelesen. Eine toughe Fotojournalistin, die früher mal für das LKA gearbeitet hat, ermittelt auf ihre Art und Weise weiter, um gute Storys berichten zu können. Doch dabei bringt sie sich selbst in Gefahr, als sie in „Asphalt“ im Milieu einer kriminellen Motorradgang ermittelt, oder in „Schlaglicht“ einem Serienmörder auflauert. Die Geschichten sind ebenfalls super spannend.

Axels aktuelles Buch „Rissiges Eis“ habe ich vor ein paar Tagen angefangen. Eine Frau treibt leblos im Wasser und wird von einem Mann gerettet. Doch Lea hat ein Teil ihres Gedächtnisses verloren und weiß nicht mehr, wie es dazu kam, dass sie in den eiskalten Fluten der Spree trieb. Jetzt sorgt sich ein fremder Mann um sie, ihre beste Freundin ist verschwunden und ein Kommissar des LKA ist hinter ihr her. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Bisher gefällt es mir gut 🙂

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Hilke Gesa-Bußmann

Am Sonntag habe ich dann unverhofft doch noch Hilke-Gesa-Bußmann getroffen. Sie war bei dem Workshop „Autoren für Autoren“ dabei, hat über ihren Schreiballtag berichtet, Tipps gegeben und Fragen beantwortet. Gemeinsam mit Oliver Pötzsch. Von ihr habe ich bisher „Liebesbrise – Zwischen Ebbe und Flut“ gelesen. In dem Buch geht es um Hanna, die plötzlich vor einem Scherbenhaufen steht: Ihre Beziehung ist am Ende und sie ist zurück in Ostfriesland, bei ihren Eltern, sie anscheinend Geheimnisse haben. Außerdem trifft sie einen Schulfreund wieder, der bald Vater wird. Hanna macht sich auf die Suche nach der wahren Liebe – zwischen Ebbe und Flut.
Außerdem stammen von ihr die Weltentaucher-Romane. Und bald wird (hoffentlich) „Black Rabbit“ erscheinen.

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So viel zu den Lesungen und Treffen, die ich auf dem Messegelände erlebt habe. Eine ganz besondere Erfahrung waren natürlich die Lesungen in der Hummer-Limousine. Einen ausführlichen Beitrag darüber gibt es morgen 🙂

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Reise, Uncategorized

1 Kommentar zu “Frankfurter Buchmesse – getroffen, gegrüßt, gelesen…

  1. Welch Glück, da konnte ich ja gleich das Lesen des 2. Tages anschließen! Du hast Dir wahrscheinlich vorher genauer überlegt wen und was Du auf der Messe treffen und hören willst oder? Mein bisher einziger Besuch auf der Leipziger Buchmesse war nach dem Motto „ich geh mal so los“ – mehr ermüdend als begeisternd und ich werde es im nächsten Jahr (hoffentlich!) besser machen! Und Dein Beitrag hat mich auf einige der Bücher auf jeden Fall neugierig gemacht. Und auf den nächsten Beitrag! 🙂

    Liebe Grüße, Nicole

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