Rezension: P.I.D. 1 – Im Visier der Vergangenheit

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Hallo ihr lieben,

ich habe ja schon lange darüber nachgedacht, ob ich auch Rezensionen auf meinem Blog veröffentlichen soll. Aber es gibt schon so viele Blogs, auf denen so viele Rezensionen geschrieben werden, teilweise mit wunderschönen, ausgeklügelten Systemen. Da werden Pfötchen, Sternchen, Ringe oder sonst was in verschiedensten Kategorien vergeben, mitsamt Coverbeschreibung, ausführlicher Inhaltsangabe usw. Noch so einen Blog zu erstellen erschien mir immer relativ nutzlos.

Warum jetzt aber trotzdem eine Rezensionskategorie?

Ich lese gerade unheimlich viele Bücher von Selfpublishern, vor allem Debütromane. Und das hat mich auf die Idee gebracht, mich bei meinen Rezensionen genau darauf zu fokussieren: Debütromane von Selfpublishern oder Autoren in Kleinverlagen.

Meine erste Rezension fällt dabei allerdings erstmal etwas aus der Reihe. Denn inzwischen hat Andrea Bugla bereits mehrere Romane veröffentlicht (wobei auch P.I.D. genau genommen nicht ihr erstes Buch ist, aber so genau will ich es hier mal nicht nehmen 😉 ). Das Buch ist auch schon eine ganze Weile auf dem Markt. Warum wird es trotzdem meine erste Rezension?
Ganz einfach: Ich habe mich damals zur Leserunde angemeldet, war danach aber Ewigkeiten nicht mehr auf Lovelybooks und habe nicht mehr mitbekommen, dass die Leserunde startet, bzw. dass ich dabei bin. Ihre Nachrichten habe ich erst letztens entdeckt, woraufhin ich mir das Buch sofort gekauft und gelesen habe. Liebe Andrea, falls du das hier liest: Sorry für die Verspätung 🙂

P.I.D.1 – Im Visier der Vergangenheit

P.I.D. - Im Visier der VergangenheitJules ist in Lebensgefahr. Sie steht ganz oben auf der Todesliste eines skrupellosen Killers. Sie befindet sich in einem Zeugenschutzprogramm, als sie plötzlich selbst eines Mordes beschuldigt wird. Sie hat keinen Anhaltspunkt, wo sie Hilfe finden kann. Um ihr Leben und das geliebter Menschen zu schützen, muss sie einem Fremden vertrauen und ihr Leben in seine Hände legen. Eine wilde Verfolgungsjagd beginnt.

Das Buch ist fesselnd geschrieben, die Geschichte wird rasant vorangetrieben und die Spannung bleibt die ganze Zeit erhalten. Es fiel mir leicht, mich in die Charaktere hineinzuversetzen. Jules, mit all ihren Sorgen und Ängsten, ist absolut glaubwürdig beschrieben, genauso wie Coop und die Geschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt.

Auch sprachlich gefällt mir das Buch sehr gut. Die Orte sind so beschrieben, dass man ein Bild vor Augen hat, die Dialoge sind flüssig, mit dem ein oder anderen Wortwitz, was mir gut gefällt. Neben all der Spannung gibt es also auch einige Gelegenheiten zum Schmunzeln.

In vielen Rezensionen wird bemängelt, dass das Ende offen bleibt. Ich hatte mich daher schon vor dem Lesen auf ein sehr unbefriedigendes Ende eingestellt und muss ehrlich sagen, dass ich mich daran überhaupt nicht gestört habe. Ja, es bleiben die meisten Fragen offen (obwohl natürlich vorher einige neue Informationen dazu kommen), aber meines Erachtens nach ist an der Stelle, an der das Buch endet trotzdem ein Erzählabschnitt zu Ende. Für mich passt es also gut so wie es ist. Außerdem ist der zweite Teil des Buches ja bereits erschienen, man kann also einfach weiter lesen 🙂

Mein Fazit:
Absolut lesenswert für alle, die es spannend mögen.

Hier gehts zum Buch: P.I.D. – Im Visier der Vergangenheit
Und zur Autorin

Liebe Grüße,
Sabi

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