Kategorie-Archiv: Geschriebenes

Das Jahr 2017 oder so …

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Hallo ihr lieben,

bis auf die Schreibkicks war es hier einige Zeit lang ziemlich still. Das liegt daran, dass ich gerade in meinem Brotjob ziemlich viel zu tun habe und trotzdem versuche, nebenher fleißig an einigen Projekten zu arbeiten. Aber jetzt wird es mal wieder Zeit, euch an meinen Plänen teilhaben zu lassen.

#Gruselmeer

Da wäre zum einen das Projekt #Gruselmeer, an dem ich gemeinsam mit einigen anderen Autoren arbeite. Meine Geschichte steht, befindet sich gerade in einem der vielen, vielen Überarbeitungsschritte und wächst und gedeiht. Mehr kann ich euch dazu momentan leider noch nicht verraten. Aber ihr dürft gespannt sein … 🙂

#Voodoo

Zum anderen arbeite ich fleißig an meinem neuen Roman. Der Arbeitstitel lautet #Voodoo. Dabei wird es nicht bleiben – versprochen. Mir fällt aber auch einfach nichts besseres ein. Dieser Text wird noch etwas dauern … so langsam nimmt die Sache aber Formen an.

#schräg

Auf Wattpad veröffentliche ich außerdem seit Februar ein paar Kurzgeschichten. Alles, was sich im Laufe der Zeit so gesammelt hat. Von fantastisch bis einfach schräg. Jeden Sonntag (wenn ich es nicht vergesse) gibt es einen neuen Teil.

#Schattendrache

Dazu sag ich mal noch garnichts *muhahahahaha*

Nevia und das Geheimnis der Elfenmagie

Der ein oder andere von euch hat es vielleicht schon gesehen. Ich bin seit neuestem bei snipsl. Über die App werde ich nach und nach meine kleine Nevi veröffentlichen. Ja, die Geschichte ist fertig, von einigen Testlesern für gut befunden, aber noch lange nicht ausgereift. Daher freue ich mich über Leser und Feedback.

Das Cover ist in einer Nacht-und-Nebel Aktion entstanden:
„Ooooh snipsl, was is denn das?“,
„Ah, das wäre doch cool für Nevi, mal beim Support fragen, wie man Autor wird!“
An dieser Stelle mit langer Wartezeit gerechnet. Fünf Minuten später: „Okay, ich bin bei snipsl. Waaaaah! Ich brauche ein Cover! SCHNELL!“
Dafür ist es doch ganz gut geworden, oder?

Worum gehts?

Nevia, die von allen nur Nevi genannt wird, ist ein Trollmädchen. Sie gilt als tollpatschig, ständig fällt ihr etwas um oder geht zu Bruch. Doch dann trifft sie Audrina Gilby, ihre Klassenlehrerin, die mehr hinter Nevis Schusseligkeit vermutet: Elfenmagie. Sie beginnt zu üben und entdeckt ungeahnte Fähigkeiten in sich.
Voll neuer Hoffnung versucht Nevi, ihrer Lehrerin gegen ein paar Geldeintreiber beizustehen. Doch dabei legt sie sich mit der einflussreichsten Frau in Fuchseck an, was dramatische Folgen für sie, Frau Gilby und das ganze Dorf hat.

 

 

 

Leipziger Buchmesse

Außer der vielen Arbeit und dem ganzen Geschreibe, bin ich nebenher dabei, gemeinsam mit den Wortstürmern unseren Messebesuch auf der Leipziger Buchmesse zu planen. Für mich heißt das hauptsächlich, Termine koordinieren: Wann will ich wo sein um wen zu treffen? Falls ihr mich besuchen wollt, viel Zeit werde ich am Stand der Wortstürmer (Halle 5 D502, in der Nähe der Bloggerlounge) verbringen. Also schaut doch einfach mal dort vorbei.

#Schreibkicks

Hier bleibt alles wie immer. Monatlich gibts ein Thema, wer mag, darf dazu einen Text schreiben (alles Geschriebene zählt, egal ob Kurzgeschichte, Songtext, Haiku …) und es zum 1. des nächsten Monats auf seinem Blog oder sonstwo posten. Bescheid geben nicht vergessen, damit ich euch verlinken kann. 🙂

So, das wars dann vorerst mal von mir und meiner Jahresplanung 2017.
Viele liebe Grüße,
Sabi

NaNoWriMo 2016 – Tinkas Fragen 2

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nanowrimo_2016_webbadge_participant-180Hallo ihr lieben,

weiter gehts mit Tinkas Fragen.

 

1. Wirst du direkt am 1. November um 0 Uhr starten?

Ich habe nicht um 0 Uhr angefangen, denn da habe ich bereits geschlafen. Dafür aber jetzt. Wir haben 9:30 Uhr morgens, ich habe meine Tasse Kaffee neben mir stehen und Knabberzeugs. Bin also bestens gerüstet.

 

2. Was möchtest du in diesem NaNo schreiben? Warum möchtest du ausgerechnet diese Geschichte aufschreiben?*

Ich weiß gar nicht, wie viel ich schon verraten möchte. Der Arbeitstitel meines Romans lautet „Voodoo“. Und darum wird es auch gehen. Aber es wird keine Horrorgeschichte. Sie wird vermutlich auch ohne Zombies und Voodoopuppen auskommen. Sie spielt in Berlin. Ich habe in den letzten Wochen viel über den ursprünglichen Voodoo aus Benin gelesen und werde eher Elemente aus dieser Kultur verwenden. Im Juni habe ich im Schreibmeer schon einen Artikel zum Thema verfasst.

 

3. Was hat dich auf die Idee für deine Geschichte gebracht?*

Eine Reportage über den Weltklimagipfel. Ja, das mag jetzt im ersten Moment zusammenhanglos klingen, aber so wars eben 😉

 

4. Schreibst du mit Musik oder lieber ohne? Was ist dein liebster Song/deine liebste Playlist zum Schreiben?*

Ich denke, vor allem die ersten Szenen werde ich mit Musik schreiben. Das passt so schön, da sie in der Berliner Partyszene spielen. Ich muss mir aber noch den richtigen Soundtrack zusammensuchen.
Generell schreibe ich mal mit und mal ohne Musik. Je nach Stimmung. Prinzipiell höre ich beim Schreiben aber nur rein instrumentale Musik. Sprache lenkt mich zu sehr ab. Während ich an den Trollen geschrieben habe, lief häufig der Soundtrack zu „Herr der Ringe“.

 

5. Warum stellt sich dein Antagonist gegen den Protagonisten?*

Mein Protagonist stellt sich gegen den Antagonisten. Mein Antagonist hat einen „allgemeineren“ Gegner.

 

Mood-Frage: Wie Motiviert bis du auf einer Skala von 1 – 10?

So bei 7. Ich bin echt motiviert. Wenn ich dann aber in meinen Kalender blicke und sehe, was „drumrum“ noch so alles los ist, sinkt die Stimmung  😀

Alles liebe,
Sabi

NaNoWriMo 2016 -Tinkas Fragen

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nanowrimo_2016_webbadge_participant-180Hallo ihr lieben,

die Tinka hat pünktlich zum NaNoWriMo wieder Fragen für Teilnehmer veröffentlicht. Und da ich dieses Jahr auch wieder dabei bin, lasse ich es mir natürlich nicht nehmen, die Fragen zu beantworten.
Übermorgen geht es dann wieder los. Weltweit setzen sich Autoren an ihre PCs, Laptops und Notizbücher und schreiben, schreiben, schreiben ohne Ende. Das Ziel sind 50.000 Wörter in einem Monat.

 

Frage 1: In wenigen Wochen ist es soweit, der NaNoWriMo beginnt. Ist dies dein erster NaNo und weißt zu schon, was du schreiben möchtest?

Nein, es ist nicht mein erster NaNo. Ich nehme zum dritten Mal teil. Bisher habe ich allerdings nie gewonnen. Neben dem ganzen beruflichen Alltag ist es mir kaum möglich, die 50.000 in einem Monat zu knacken. Aber das gemeinsame Schreiben, die Schreibtouren und der Austausch in den Gruppen sind wahnsinnig motivierend und machen einfach nur Spaß.

Ja, ich weiß schon was ich schreiben werde. Ich recherchiere bereits seit Wochen für diesen Roman und freue mich darauf, endlich anfangen zu können. Allerdings werde ich in der ersten Woche meine Recherchen noch abschließen und mein letztes Projekt beenden. Den Trollen fehlt nämlich nach wie vor ihr großes Finale – ich bin aber schon viel näher dran! 😉

 

Frage 2: Wie bereitest du dich auf den NaNoWriMo vor?
Recherche, Recherche, Recherche. Ich habe mir heute erst zwei weitere Bücher bestellt. Außerdem habe ich bereits ein erstes Exposé, das die Handlung in ihren Grundzügen umfasst. Innerhalb der nächsten Woche werde ich die Geschichte um Details erweitern und schließlich einen Szenenplan erarbeiten. Dann geht es mit dem Schreiben los.
UND: Tee-shopping! Ganz wichtig! Ich brauche Tee! Das muss ich morgen unbedingt noch erledigen.

 

Frage 3: Welches Ziel hast du im NaNoWriMo? Reichen dir die 50.000 Wörter oder möchtest du mehr schaffen?
Mal sehen. Dabei sein ist alles 🙂

 

Frage 4: Hast du eine spezielle Strategie für den NaNoWriMo? Möchtest du jeden Tag die gleiche Wortzahl schaffen oder du zu den Blitzstartern gehören, die die 50.000 Wörter schon nach den ersten Tagen erreichen?
Ich werde versuchen, jeden Tag ein paar Wörter zu schreiben. So gut es geht natürlich die 1667. Aber ich werde es zeitlich nicht immer schaffen. Mal sehen, inwiefern ich die zahlenmäßig schwachen Tage an den Wochenenden ausgleichen kann.

 

Frage 5: Was erwartest du für dich und dein Schreiben vom NaNoWriMo?

Für mein Schreiben? Keine Ahnung. Dank der guten Vorbereitung hoffe ich, dass ich zügig voran komme. Ansonsten erwarte ich eine schöne (und anstrengende) Zeit und einen tollen Austausch mit anderen Schreiberlingen.

Alles liebe,

Sabi
Kategorie: Geschriebenes

Besuch in Fuchseck & Statusupdate „Trolle“

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Willkommen in Fuchseck!

Hallo ihr lieben,

letztens stand ich quasi mitten in Fuchseck … also bevor es gebaut wurde … oder so.

Wir waren im Urlaub in der Schweiz und als ich mir das Tal so ansah, in dem wir uns befanden, ist mir aufgefallen, dass es ganz gut als Kulisse für meine Trolle herhalten könnte.


Okay, das Tal, in welchem Audrina und Nevia leben, ist in meiner Vorstellung noch etwas tiefer und dunkler. Die Hänge sind im unteren Teil mit Nadelbäumen bewachsen (wie auf dem 3. Bild), während die grauen Gipfel darüber weit in den Himmel ragen (wie auf Bild 1), ansonsten passt es aber schon ganz gut.
Ganz da hinten, am Horizont, würde sich die Kreidefabrik von Urte Borg befinden, dahinter der Kreidebruch. Auf der rechten Seite, etwas außerhalb, die Schule. Die Gebäude im Dorf, welches sich über die gesamte Fläche verteilt, sind aus grob gehauenem Stein. Abends sieht man in den Felsen kleine Lichter leuchten, denn viele Trolle leben ganz ursprünglich in Höhlen. Allerdings größtenteils mit fließend Wasser und Kamin.

Statusupdate

Mit „Trolle“ komme ich gerade ziemlich gut voran. Ich hing eine Weile an einer Schlüsselszene, in der einiges enthüllt wird. Die Stelle wird mich beim Überarbeiten auch nochmal ordentlich beschäftigen, denn ganz zufrieden bin ich damit immer noch nicht. Aber jetzt wird einfach erstmal fertig geschrieben. Ich plane, mit dem ersten Entwurf Mitte Mai fertig zu sein.

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Geschriebenes, Reise

Sabi … zeichnet … whatever …

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Comic-Collab #55: Lebenselixier

Hallo ihr lieben,

heute gibt es wiedermal einen Comic-Collab Beitrag von mir. Das Thema war „Lebenselixier“. Entstanden zwischendurch aus Langeweile 😀 Viel mehr Worte braucht es dafür glaube ich auch nicht 😉 .

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Die Comic-Collab ist eine Idee von Schlogger.

Thema für den 15. Mai: “Unangenehm”
Mit dabei im April:

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Geschriebenes

Elfen sind halt cool- Teil 3 (okay … Vampire vielleicht auch … ein bisschen)

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Elfen vs Vampire

Hallo ihr lieben,

heute gehts ins große Finale des Elfen vs. Vampire Battles!

Wenn euch die Geschichten bisher gefallen haben, schaut doch mal bei den Autorinnen vorbei:

www.sandraflorean-autorin.blogspot.de
www.facebook.com/sandraflorean.autorin

http://carolinegbrinkmann.weebly.com/
https://www.facebook.com/cgbrinkmann/?fref=ts

 

Aber jetzt schauen wir erstmal, wer gewinnt:

Der resolute Sicherheitsbeamte brachte Dorian und die Elfenwesen zu einem gläsernen Fahrstuhl, von dem aus man auf das ganze Einkaufszentrum heruntersehen konnte. An Aussicht genießen, war jedoch nicht zu denken. Dorian hatte sich in eine Ecke zurückgezogen und fixierte von da aus die Elfen mit bösem Blick. Fergulas gab sein bestes, eben diesen Blick zu erwidern, ebenso wie Lani. Nur Amber rieb sich begeistert an der Glaswand des Fahrstuhls.“Sieht aus, als ob Amber fliegt“, quiekte die Katze vergnügt. „Beeindruckt mich wenig“, murmelte Dorian.“Glaubst du uns beeindruckt das, du Miesepeter?“, keifte Fergulas.“Ich dachte, ihr Waldwesen seid so einen Luxus nicht gewöhnt.“Fergulas brach in Gelächter aus. „Du warst noch nie in einer Elfenstadt, oder? Wir sind den Bauwerken der Menschen weit voraus.“
„Ruhe!“, sagte der Sicherheitsbeamte. Der Fahrstuhl hielt und die Tür glitt zur Seite. Dahinter erwartete sie ein geräumiges Büro, dessen Wände ebenfalls aus Glas bestanden. Aus dem Boden des Raumes fuhren Sitze empor. Auf jedem dieser Stühle saß ein Mensch. Elfen und Vampir fühlten sich wie Angeklagte in einem Prozess. Erst recht, als sie in die ernsten Gesichter des sonderbaren Tribunals sahen.“Wir sind die Schlichter“, sagte eine Stimme. „Die was?“, fragte Lani. Fergulas brachte sie mit einem Ellenbogenhieb zum schweigen.“Das Kaufhaus ist ein Ort des Friedens. So ein kindisches Verhalten wird hier nicht gebilligt.“
„Aber…“, sagten Dorian und Fergulas wie aus einem Mund. Sie hoben die Finger und zeigten anklagend auf den jeweils anderen, aber die Schlichter ließen sich nicht auf eine Diskussion ein. „Tragt eure Schlichtpunkte vor, Schlichter!“, befahl die Stimme und reihum begannen die Menschen auf den Stühlen zu sprechen.“Hört uns an. Schlichterin Julia Grädler mein Name. Was soll denn das ganze Zinnober…. Ihr solltet Euch nicht gegenseitig bekämpfen sondern eher miteinander arbeiten… sonst werden die Menschen auf euch aufmerksam und das wäre weder im Sinn von den Elfen noch von den Vampiren… also reißt euch zusammen, sonst verratet ihr euch selbst.“ „Ich arbeite nicht mit Elfen zusammen“, sagte Dorian. „Guckt sie euch an. Sie sind … laut und nervig.“
„Für einen so alten Vampir verhält du dich wie ein beleidigtes Kleinkind“, entgegnete Lani. „Ruhe! Jetzt spricht Schlichterin Sandra Seidel. Wir müssen uns ja nicht lieben, aber wir sind wohl alle intelligent genug, um uns zumindest soweit zu tolerieren, um uns nicht gegenseitig umbringen zu wollen, wir sind ja keine Menschen. Also lasst uns das Kriegsbeil begraben und feiern, dass wir alle besonders sind, jeder auf seine Art.“
„Auf keinen Fall!“ Darin waren sich Elfen und Vampir einig, doch die nächste Schlichterin mit dem Namen Sabrina Wohlert ließ das nicht gelten. Sie schlug mit der flachen Hand auf die Armlehne, um sich Gehör zu verschaffen.“Normalerweise stehe ich ja auf Krawall, aber mal ehrlich, ihr Stinker würdet mir schon ein wenig fehlen, wenn ihr nicht mehr da wärt und keiner kann so gut wie ihr Menschen fernhalten und die sind ja wohl am schlimmsten. Also lasst uns den Streit vergessen. Weiß so und so nicht mehr, warum wir damit angefangen haben.“
„Da hat sie einen Punkt. Menschen sind schon recht unzivilisiert“, bemerkte Fergulas. „Aber Vampire? Die sind noch unzivilisierter.“ Dorian verdrehte nur die Augen und ging nicht auf die Spitze ein. Manchmal war es sinnvoller, den Mund zu halten.“Ich bin Schlichterin Sabrina Ehrlich: Ihr habt mehr gemeinsam, als ihr denkt, und nicht nur spitze Körperteile! Also auf zur nächsten Bar und Streit begraben!“
„Wir sind auf dem richtigen Weg. Aber hört, was wir euch noch zu sagen haben. Ich bin Schlichterin Sheila Bibliophil. Hey, ich mag Glitzer eigentlich ganz gerne. Und wir haben doch auch was gemeinsam, naja irgendwie zumindest…ihr habt spitze Zähne, wir spitze Ohren… Also lasst uns alle Vorurteile begraben und noch einmal neu beginnen!?“
„Damit das klar ist, ich hasse Glitzer“, sagte Fergulas.“Ich ebenso“, stimmte Dorian zu. „Na immerhin sind wir da einer Meinung.“
„Amber liebt Glitzer.“
„Sehr schön gesprochen, Kollegin. Ich bin Schlichterin Jenny Bolt. Männer! Immer müssen sie sich darum streiten, wer größer ist oder das schnellere Auto hat. Macht nicht ein auf Badman vs. Superman Jeder hat seine Vor- und Nachteile, aber im Grunde sind wir doch alle gleich. Ihr solltet lieber überlegen, ob ihr euch zusammen nicht sogar ergänzt und die Welt besser vor dem Bösen zu schützen. Lasst uns doch zusammen ein paar Dämonen jagen.“
„Vielleicht brauchst du Hilfe, wenn dir ein Werwolf über den Weg läuft“, schlug Fergulas Dorian vor.Dorian ignorierte ihn.
„Zu Guter letzt noch Schlichter Jens Hunsche. Hört mich an. Elfen und Vampire – beide leben extrem lange (oder leben Vampire nicht mehr… ) und beide sind in ihrer Art von anderen geliebt.Also Arschbacken zusammen kneifen und aufeinander zugehen!!“
„Habt ihr gehört, was die Schlichter euch damit sagen wollen?“
„Ja.“
„Dann nehmt es euch zu Herzen und HÖRT AUF UNSER KAUFHAUS zu demolieren.“
„Ja ist gut“, nuschelte Fergulas und weil er das Gefühl hatte, dass das von ihnen erwartet wurde, hielt er dem Vampir seine Hand in. Der ergriff sie, wenn auch widerwillig. Ob die beiden ihre Streitigkeiten wirklich dauerhaft beigelegt haben, bleibt abzuwarten. Aber dieses erste „Battle“ wäre überstanden. Beide Seiten mussten übrigens für den Schaden aufkommen, was dem Vampir ein müdes Achselzucken entlockte, bevor er seine Kreditkarte zückte.

© Sandra Florean und Caroline BrinkmannCaroline Brinkmann und Sandra Florean bedanken sich bei allen Teilnehmern und drücken die Daumen, dass nun endlich Ruhe ist 😉

Die Schlichter, die auf facebook ordentlich dazu beigetragen haben, dass endlich Frieden herrscht (und die Sache mit dem Glitzer geklärt wird …), waren:

http://seductivebooks.blogspot.de/
http://sandy-paradisekiss.blogspot.de/?m=1
http://elchisworldofbooks.blogspot.de/
https://www.facebook.com/buecherweltundrezirampe/
http://buechertraum.weebly.com/
http://thousandlifes.blogspot.de/
http://buchimblick.blogspot.de/
https://www.facebook.com/Weil-wir-B%C3%BCcher-lieben-1490965427875349/
http://www.der-lesefuchs.blogspot.de/
http://www.lenchens-testereiwahnsinn.blogspot.de/
https://www.facebook.com/Pittis-B%C3%BCcherblogg-Meine-Liebe-zu-B%C3%BCchern-487478541415201/
http://elenas-zeilenzauber.blogspot.de/ http://www.mycharmingbooks.blogspot.de/
http://www.valaraucos-buchstabenmeer.com/
http://buechertoreineineanderedimension.blogspot.de/

Elfen sind halt einfach cool – Teil 2

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Elfen vs Vampire

Was soll das ganze hier eigentlich, dieses „Elfen vs. Vampire?“

Ganz einfach: Zwei Autorinnen haben zum Battle aufgerufen: In ihren Kurzgeschichten treffen sich Charaktere, welche sich in den Büchern eigentlich gar nicht begegnen. Mal sehen, wer am Ende das Rennen macht und beliebter, toller oder einfach cooler ist. Es geht dabei um die „Herren des Waldes“-Reihe von Caroline Brinkmann (das coole, mit den Elfen) und die „Nachtahn“-Reihe von Sandra Florean (Vampire… ihr wisst schon… diese glitzernden Schmusesauger…).

Aber bevor es mit der aktuellen Kurzgeschichte los geht, möchte ich euch kurz die Bücher vorstellen, um die es geht:

Herren des Waldes – Caroline Brinkmann

Kobrin-Die schwarzen Türme

Kobrin hat keinen Zugang zur Magie, wie andere Elfen in ihrem Alter, denn sie kann sie weder sehen noch lenken. Als ihre Heimat Argorn, das friedliche Lichtbaumreich, von einem unbekannten Feind angegriffen wird, muss ausgerechnet sie den Gegenstand behüten, der ihre Welt retten soll.
Zur gleichen Zeit infiltriert der Mensch Daidalor das Heer des Feindes. Seine Mission führt ihn nach Argorn, wo die Schatten unheilvolle Türme errichten und mit dunkler Magie experimentieren. Um sie aufzuhalten, muss er mehr als nur sein Leben riskieren.

Alaina-Das Lied der Geister

Nach dem Angriff der Tiranen kann sich Alania nicht mehr daran erinnern, einmal einen Bruder gehabt zu haben. Sie macht sich mit dem eingebildeten Fergulas von Fichtenstein auf die Suche nach dem Spiegel der Wahrheit, um Antworten zu finden. Zur gleichen Zeit suchen auch die Nox nach dem Spiegel, um ihn im Krieg gegen das Waldreich einzusetzen. Während Alania weiter den Geheimnissen ihrer Vergangenheit auf der Spur ist, wird sie in den großen Konflikt hineingezogen, aus dem sie nur das Lied der Geister erlösen kann.

 

Nachtahn-Reihe – Sandra Florean

(Vampire, interessiert keinen, ich weiß, aber ich will ja fair sein 😉 )

Mächtiges Blut (Band 1 von 4)

Die junge Louisa wird seit einem Überfall von Angstzuständen geplagt und hat das Gefühl,ihr Leben nicht mehr unter Kontrolle zu haben. Als sie den geheimnisvollen Dorian kennen lernt, ahnt sie zunächst nicht, was sich hinter seiner schönen und wohlhabenden Fassade verbirgt. Hartnäckig erobert er ihr Herz, doch schon bald gerät sie in die Fänge seiner Feinde: Vampire, die es auf sein einzigartiges,mächtiges Blut abgesehen haben. Wird sie diese neuerlichen Schrecken überstehen oder wieder dem Alkohol verfallen? Vielleicht sollte sie sich lieber an den sterblichen Eric halten, der weit mehr für sie empfindet, als sie ahnt? Oder sollte sie Dorian vertrauen und in seine düstere Vampirwelt eintauchen, um für ihre Liebe zu kämpfen und hinter das Geheimnis seiner Macht zu kommen?

Kurzgeschichte – Teil 2

Fergulas war erleichtert, den Vampir hinter sich zu lassen. Er war nicht stolz drauf, aber allein die Erinnerung an diese kalten Augen, jagten ihm einen Schauer über den Rücken.
„Warum hast du nicht einfach seinen Mantel in Brand gesteckt?“, fragte Lani. „Wenn ich zaubern könnte, hätte ich ihm seine Lippen versiegelt. Und was ist schon ein Vampir ohne Zähne?“
„Aber du hast noch keine Magie und das ist gut so. Dir fehlt einfach der Weitblick“, entgegnete Fergulas. Das klang ziemlich weise!
„Weitblick? Von wegen! Du bist ein Feigling, Fergulas von Fichtenstein. Das ist alles.“
„Ich habe keine Angst.“Es klang wenig überzeugend. Dieses kleine Mädchen trieb ihn in den Wahnsinn. Sie war wie ein Wirbelsturm. Nicht zu bändigen. Und definitiv nicht gut erzogen. Kein Wunder. Sie kam nicht aus der Stadt Immerblau, sondern aus einem kleinen Dorf mit dem Namen Efeu. Dorfelfen fehlte es meistens an Manieren.
Fergulas hatte versprochen auf Lani aufzupassen, aber es war wahrscheinlich einfacher einen Sack Flöhe zu hüten, als zu verhindern, dass diese Mädchen sich in Schwierigkeiten brachte.
Vor einem Geschäft blieb er stehen. Brooks Brothers stand in goldenen Buchstaben auf dem Eingangsschild geschrieben.
„Hier müssen wir rein“, sagte er, während er sich die edle Garderobe im Schaufenster ansah.
Kleidung schafft Einfluss, pflegte sein Vater zu sagen.
„Och nö. Muss das sein?“ Lani schob die Unterlippe vor.
„Ja, es muss!“
„Das sieht langweilig aus.“
Fergulas ignorierte das Mädchen, erklomm die Stufen und drückte die Tür auf. Ein leichtes Klingeln verkündete dem Besitzer, dass Kundschaft den Laden betrat.
Während Lani und Amber hinter einem Regal mit Krawatten verschwanden, schaute Fergulas sich um. Er ließ seine Hände über die feinen Stoffe gleiten und stellte sich vor, wie sie ihn wohl kleiden würden. Er nahm eine Jacke ab und hielt sie vor sich. Prüfend warf er einen Blick auf sein Spiegelbild. Bei dem Anblick verzog er automatisch das Gesicht. Eine Narbe zog sich von der Stirn bis über die Ohren. Sein dichtes, blondes Haar war über der Stelle kurz. Daher trug er meistens ein Tuch, welches den Makel verstecken sollte.
„Wenn ihr schon nichts kaufen wollt, dann lasst eure Pfoten davon!“, rief eine vertraute Stimme.
Och ne. Fergulas lugte um die Ecke. Lani hatte die Seidenkatze Amber mit Krawatten behängt. Vor ihnen baute sich nicht etwa der Ladenbesitzer auf. Nein, es war der Vampir, der sie mit wütenden Augen ansah.
„Lass mich in Ruhe!“, rief Lani. „Oder lasse dir Pilze aus den Ohren sprießen.“

Als ob sie das könnte!
Der Vampir sah Lani fassungslos an. Fergulas konnte förmlich sehen, wie ihre Worte in seinem Gehirn rotierten. Dann verdüsterte sich sein Gesicht. Er ging auf Lani zu, doch seine Erscheinung änderte sich. Seine Augen waren schwarz, ebenso wie die Adern unter der blassen Haut. Amber fauchte erschrocken und versteckte sich hinter der Elfe. Typisch. Zwar waren Seidenkatzen imposante Erscheinungen, aber trotz Größe vollkommen nutzlos. Das Einzige, was sie mit ihren Krallen anstellten, war Kralliküre.
„Du drohst mir, du Clown?“
Clown? Was war das denn für eine Beleidigung? Ein jähzorniger Vampir mit dem Intellekt eines Schulkindes. Aber abgesehen davon war er gefährlich und Lani hatte es geschafft, ihn gegen sich aufzubringen. Dabei konnte sie noch nicht einmal zaubern, geschweige denn die Magie sehen. 

Er hingegen konnte es. Er sah den goldenen Staub, der ständig präsent war und alle Wesen miteinander verband. Er sah, wie die Stärke des Vampirs die Körnchen zum beben brachte. Es war eine düstere Art der Kraft … und eine plumpe. 

Im Prinzip war es ein Fluch, der dieses Geschöpf am Leben erhielt, solange er dem verfluchten Körper Blut zuführte. Vampire waren in seinen Augen wie Drogenabhängige.
„Ich habe keine Angst, Bleichgesicht.“ Lanis Hände waren in ihrer Hosentasche. Wahrscheinlich würde sie jeden Moment nichtabwaschbares Juckpulver auf ihn werfen. Fergulas seufzte innerlich und dachte kurz daran zu verschwinden, sich einfach umzudrehen. Besonders edel wäre das nicht.
Also hob er die Hände und griff nach der Magie. Er überlegte, das Herz des Vampirs mit einer unsichtbaren Hand zu zerquetschen und das Problem schnell und schmerzlos zu lösen, aber dann wäre er nicht besser als dieses traurige, hirnbefreite Geschöpf. Fergulas seufzte innerlich. Was tat man nicht alles, um sich dem Vater gegenüber als würdig zu erweisen. Nein, er musste wie ein Elf und Edelmann handeln, auch wenn es anstrengend war.
Die goldenen Körner gehorchten seinen Anweisungen und begannen zu rotieren. Sie verdichteten sich, webten dünne Fäden, die sich miteinander verschlangen und ein dichter Nebel verbreitete sich zwischen den Regalen. Das würde noch nicht reichen.
Fergulas ging in die Knie und legte seine Hand auf den Boden. Erneut griff er nach der Magie, um die Materie des Bodens zu ändern. Die Körner flossen durch den Pakettboden, direkt unter die Füße des Vampirs. Plötzlich gab der feste Boden nach und die Füße des Vampirs versanken bis zu den Knien im Morast. Das würde hoffentlich reichen!
„Beweg dich, Alania!“, schrie Fergulas gegen das wütende Brüllen des Vampirs an. „Wir hauen ab.“
Es reichte nicht. Während Lani und Amber auf den Ausgang zu sprinteten, zog sich der Vampir aus dem Morast. Seine Wut, vermutlich aus dem gekränkten Stolz resultierend, lud die Luft auf. Vampire waren vor allem eins: Schnell beleidigt! Aber jetzt war es zu spät es mit Diplomatie zu probieren.
„Lauf!“ Er schob Alania durch die Tür, wurde aber im selben Moment am Arm gepackt und nach hinten gerissen. Der Vampir beugte sich über ihn mit tiefschwarzen Augen.
„Du wagst es, mich anzugreifen? Mich?!“ Fergulas spürte wie sich eine Hitze in seinem Körper ausbreitete. War das so etwas wie Magie, was der Vampir ausübte? Es fühlte sich an, als ob seine Knochen in Flammen standen.
„Ihr verfluchtes Hexenpack habt keine Ahnung, mit wem ihr euch angelegt habt.“
Jaja. Krieg dich wieder ein.
Fergulas biss die Zähne zusammen. Er hatte für einen Moment die Konzentration verloren und der Nebel, den er geschaffen hatte, löste sich auf.
Dieser Tag war einfach nur zum kotzen. Warum hatte er Lani nur mit zum shoppen genommen?
Während er fieberhaft überlegte aus der Situation herauszukommen, zog ihn der Vampir hoch.
„Lass ihn in Ruhe!“. Anstatt wegzurennen, waren Lani und Amber zurückgekehrt. Die Elfe trat dem Vampir gegen das Schienbein, während Amber ihre Zähne in das Fleisch schlug.
„Bein schmeckt ekelig“, knurrte sie. „Amber Vegetarier.“
„Dann schlitze ihn auf!“
„Geht nicht! Krallen neu lackiert!“
Eins musste man Lani lassen. Sie hatte Mut und das Herz einer Löwin. Dank ihrer kurzen Ablenkung spürte Fergulas den Schmerz, der seinen Körper gefangen hielt, schwinden.
Der Vampir fegte Lani mit einem Tritt zur Seite. Offenbar war er wie erwartet barbarisch und aufbrausend, wenn er nicht mal vor Kindern halt machte. Ein Gentleman war das jedenfalls nicht. Es war Zeit, ihm Manieren beizubringen.
Fergulas tastete nach der Magie, ließ sie durch sich hindurchfließen und schaute durch ihre goldenen Augen. Die Zeit spielte für sie keine Rolle, denn sie existierte überall, floss vor und zurück wie es ihr beliebte. Der Elf ließ sich von ihr tragen und tastete sich mit ihren Fühlern voran.
Vor ihm stand der Wut schnaubende Vampir im Anzug. Sein Brustkorb hob und senkte sich, ganz langsam. Immer langsamer. Es war, als ob die Zeit selbst den Atem anhielt. Nur nicht für Fergulas. Er würde diesen Zustand nicht lange aufrecht erhalten können, aber es würde ihm Zeit verschaffen. 

Fergulas tastete nach Lani. Er konnte ihren Schmerz spüren, ihren hektischen Atem. Ihr Herz hämmerte gegen den Brustkorb. Aber sie war unverletzt. Amber lag in Lanis Armen und zitterte. Das Gesicht der Seidenkatze drückte Lani fast die Luft aus den Lungen, aber die Elfe hielt sie fest.
Fergulas formte mit der Magie Finger. Sie bildeten einen Hohlraum, der Elfe und Seidenkatze in sich einschloss, ähnlich einem Ei. Dann ließ er die Wand zur Seite fließen und das Ei hinausrollen, geradewegs durch die Regale und Wand aus dem Laden heraus. In Sicherheit.
Er sah sich um. Brooks Brothers sah aus, als hätte sei ein Wirbelsturm durch den Laden gefegt. Die teuren Stoffe und Mäntel lagen auf dem Boden verteilt. Regale waren umgestürzt oder in sich zusammengeklappt. Fergulas spürte wie ihm die Magie entglitt. Die Zeit würde nicht länger still stehen. Sie drängte darauf wieder loszupreschen und zerrte an Fergulas Bewusstsein.

Er musste sich beeilen und ließ die Körner erneut zusammenfließen. Sie formten ein glühendes Zentrum, das die vertraute Gestalt seines Lichtzaubers annahm. Ein fliegenden Rochen, der so hell glühte, dass das Licht die Kreatur der Nacht blendete. Im selben Moment, als Fergulas Zauber zum Leben erwachte, zog er sein Schwert Sonostir. Er stieß die Klinge gegen den Arm, der ihn festhielt und spürte wie sich die weißen, korallenartigen Finger lösten.
Bloß weg hier!, dachte er und wirbelte herum. Aber der Vampir hatte noch nicht genug. Rasend vor Schmerz hörte Fergulas, wie er gegen ein Regal schlug.
Der Elf wollte seinen Schritt beschleunigen, da traf ihn etwas an den Fersen. Er verlor das Gleichgewicht, Sonostir rutschte ihm aus der Hand und fiel -recht unelfenhaft- in einen Berg Socken. Gut, dass sein Vater nicht hier war und sein Versagen mit ansah.
Fergulas drehte sich um. Er griff nach der Magie, um sie wie ein Schild vor sich zu sammeln.
„Ihr hättet in eurem Wald bleiben sollen“, fauchte die Kreatur.
Fergulas ahnte, dass der Vampir erst aufgeben würde, wenn er tot war. Da stand kein glitzernder Gentleman mit tiefen Gefühlen vor ihm, sondern eine blutgierige Leiche, am Leben gehalten durch einen düsteren Zauber.
„Keine Bewegung und lassen Sie den Mann los. Sir!“
Fergulas sah einen Menschen, der eine Handfeuerwaffe auf den Vampir richtete. Der Sicherheitsbeamte hinter dieser Waffe war nicht mehr der Jüngste, wirkte aber fest entschlossen. Etwas zu entschlossen für jemandem, an dem die Magie zu klar vorbeifloss. Manchmal bemitleidete Fergulas die Menschen für ihre Blindheit gegenüber dem goldenen Strom. Sie wandelten jenseits allem magischen. Allein und abgetrennt von der wunderbaren Welt, die er sehen konnte.
„Sonst was?“, fragte der Vampir und entblößte in einem diabolisch Grinsen seine Fangzähne.
„Sonst blase ich dir ein Loch in den Schädel“, erwiderte der Mann. „Lass ihn los und dann werdet ihr schön mitkommen. Alle beide. Ich hab genau gesehen, was ihr hier veranstaltet habt. Und das werde ich auf keinen Fall dulden. Nicht in meiner Schicht. Verstanden? Und nun hört auf, euch wie alberne kleine Kinder zu benehmen!“
Der Vampir sah überrascht aus, aber zu Fergulas Verwunderung zerriss er den armen Kerl nicht. Er schien sichtlich verunsichert über die Herausforderung.
„Diese Fehde zwischen Vampiren und Elfen hängt mir langsam zum Hals heraus. Wir werden das jetzt klären. Ein für alle mal!“

© Caroline Brinkmann

(© Sandra Florean)

 

Elfen sind halt cool!

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Hallo ihr lieben,

Sandra Florean und Caroline Brinkmann haben zum großen Wettstreit aufgerufen: Elfen vs. Vampire – wer ist cooler? Ich stehe ganz klar auf der Elfenseite, denn auch in „Trolle“ werden Elfen noch eine große Rolle spielen. Daher werdet ihr hier in der nächsten Zeit die Geschichte von der Elfe Alania zu lesen bekommen. Und damit übergebe ich Caroline Brinkmann das Wort: 😉

So, ich stelle euch jetzt meine Elfen vor. Ich habe mich nicht für meine blinde Elfe Kobrin entschieden, da sie durch ihre Blindheit gegenüber der Magie eine eher „untypische“ Elfe ist. Dafür lernt ihr ihren Erzrivalen Fergulas von Fichtenstein kennen. Einen stattlichem jungen Elf aus guter Familie. Er hat schulterlanges, blondes Haar (Wie es sich für einen Elfen gehört). Er sieht gut aus und ja, er ist ein wenig arrogant und von sich überzeugt (hier erfüllt er die Klischees. Auch ein Grund, warum Kobrin ihn nicht leiden kann). Trotzdem steckt hinter der harten Schale ein weicher Kern, wie Kobrins Cousine Alania Almenzweig bemerkt. Denn Fergulas hat eigentlich nur ein Ziel: Seinen Vater stolz zu machen. 

Kommen wir zu Alania (Spitzname: Lani). Sie ist Kobrins kleine Cousine und noch zu jung, um Magie zu benutzen. Anders als die Stadtelfen, die viel Wert auf Auftreten und Etikette legen, ist Lani im Walddorf Efeu aufgewachsen und hat es faustdick hinter den Ohren. Sie kann zwar noch nicht zaubern, aber hilflos ist sie dadurch schon lange nicht. Ihre Spezialität sind Zaubertränke und Pulver.

Dann gibt es da noch eine Seidenkatze. Aber lest selbst…

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Im Blumenladen

„Warum bin ich überhaupt mitgekommen?“, beschwerte sich Fergulas und verzog sein Gesicht, während sie sich durch das überfüllte Einkaufzentrum drängelten.
Das fragte sich Lani auch. Sie jedenfalls hatte keinen Wert auf seine Begleitung gelegt, zumal sich der eingebildete Elf meist wie ihr Babysitter aufspielte.
„Weil du keine Freunde hast, mit denen du stattdessen etwas unternehmen könntest“, erinnerte sie ihn und schenkte ihm ein breites Grinsen.
„Ich habe Freunde… Viele Freunde.“ Eigentlich war Fergulas wie sein berühmt berüchtigter Vater sehr wortgewandt, doch sie hatte ihn eiskalt erwischt. Er schluckte und sein Gesicht schwoll vor Scham an wie ein Ballon, was in Lani ein Gefühl der Befriedigung hervorlockte. Der Elf war so einfach zu provozieren, wenn er versuchte seinem Vater nachzueifern und den weisen Anführer zu mimen.
„Und warum bist du nicht bei deinen vielen Freunden?“
„Um auf euch aufzupassen. Euch kann man ja keine Minute aus den Augen lassen.“
Mit „euch“ meinte er Lani und Amber. Amber war eine Seidenkatze. Groß, flauschig und verdammt verwöhnt. Die Elfen züchteten sie schon seit vielen Jahren und mithilfe von Magie waren aus ihnen Wesen geworden, die zwar Ähnlichkeiten mit herkömmlichen Tieren hatten, jedoch darüber hinaus sprechen konnten und sogar über ein gewisses Maß an Intelligenz verfügten.
„Hör nicht auf den Stimmungskiller.“ Lani streichelte dem Tier über das Fell. „Wo möchtest du als nächstes hin?“
„Ja, wo willst du hin?“, echote Fergulas gereizt. „Noch mal zum Friseur? Oder zu Kralliküre?“
Lani befürchtete, dass der Elf kurz davor war, beide zu Eis erstarren zu lassen. Das konnte er. Theoretisch.
Wenn ein Elf erwachsen wurde, zeigte sich ihm die Magie. Ein goldener Strom, der alles verband. Jeder Elf konnte sie sehen und, wenn er alt genug war, lernte er sie zu benutzen. Alania selbst war noch zu jung, um Elfenmagie anwenden zu können. Sie spürte nur hin und wieder, wie die Magie sie streifte und sah die glühenden Fäden im Augenwinkel vorbeifließen. Nach ihnen greifen, konnte sie noch nicht, aber das machte sie nicht hilflos. Fergulas mochte die Magie beherrschen, aber sie hatte ihre Mixturen. Zur Sicherheit wanderte ihre Hand in die Manteltasche, in der sie noch einen Rest an Juckpulver aufbewahrte. Sie würde sicher nicht zögern es einzusetzen.
In diesem Moment blieb Amber vor einem Blumenladen stehen.
„Amber liebt Schlänseglümchen“, mauzte sie.
„Gänseblümchen“, verbesserte Fergulas. Er fuhr sich durch das blonde Haar, welches wie bei Flusselfen üblich über die Schulter fiel. „Und was willst du mit dem Grünzeug?“
„Essen.“
„Seit wann isst du Blumen? Du bist eine Katze. Fang dir ne Maus.“
„Amber ist Vegetarier. Amber tötet keine Mäuse.“
„Ist das dein Ernst? Du hast Krallen, Reißzähne und bist eine verdammte Katze.“ Fergulas machte Anstalten einfach weiter zu gehen.
„Amber isst kein Tier.“ Die Katze schüttelte sich angeekelt.
„Mit dem Fisch gestern hattest du doch auch kein Mitleid.“
„Amber isst Fisch. Amber liebt Fisch.“
„Das ist auch ein Tier.“
„Nein. Amber Vegetarier.“
„Nein. Amber dumm.“
Lani konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. Es war einfach zu lustig zu sehen, wie Fergulas sich von Seidenkatzen-Logik ärgern ließ.
Sie betraten den Blumenladen. Lani wollte Wubabubakraut besorgen. Damit würde sie einen Trank herstellen können, der Fergulas endlich den Stock aus dem bleichen Gesäß befördern würde, der dort schon viel zu lange steckte. Der Junge musste endlich mal locker werden. Er war in ihren Augen der typische Stadtelf und die verstanden keinen Spaß. Sie selbst kam aus einem der kleinen Walddörfer mit Namen Efeu. Dort waren die Elfen freier. Sie hielten nicht viel von Etikette und Luxusgütern, sondern genossen vielmehr ein einfaches Leben, ein Leben, wo gelacht, getanzt und gezaubert wurde.
„Was suchst du hier?“ Fergulas folgte ihr.
„Nichts.“ Lani passierte eine Reihe an Blumen.
„Du hast doch wieder Unfug vor.“
„Nein.“
Bevor Fergulas etwas erwidern konnte, stürzte sich Amber mit einem entzückten Kreischen auf einen Topf mit Katzengras und rempelte dabei einen der beiden düster aussehenden Gestalten an.

„Aufgepasst! Ich muss doch sehr bitten. Hier gibt es auch noch andere Kunden. Kunden, die auch bereit sind, etwas zu kaufen. Verfluchtes Elfenpack.“
Mein lieber Waldgeist! Da hatte aber eine schlechte Laune.
Der Sprecher war ein Mann, der so aussah, als würde er sich viel und intensiv mit seinem Aussehen beschäftigen. Er hatte lange Haare, helle Haut und wirkte sogar noch eingebildeter als Fergulas. Allerdings schienen beide ähnlich viel Zeit und Mühe in ihre Haare zu stecken. (Vielleicht benutzten sie sogar den gleichen Conditioner.) Lani zupfte an ihrer eigenen, wirren Lockenmähne.
„Alles in Ordnung, Sir?“, fragte sein Begleiter, der die Elfen mit kritischen Blick musterte. Bei dem Anblick der Seidenkatze rümpfte er seine Nase.
Fergulas grummelte: „Na super. Auch das noch. Der Tag wird immer besser.“
Er beugte sich zu Lani und flüsterte ihr warnend „Vampir“ ins Ohr. Sie betrachtete ihr Gegenüber genauer. Obwohl sie noch nie einen Vampir getroffen, war sie sich sicher, dass Fergulas recht hatte und der Langhaarige ein Blutsauger war. Seine Haut war ein wenig zu blass, seine Augen ein wenig zu strahlend. Etwas Wildes lag in ihnen. Sein Begleiter, der soeben die Nase rümpfte, wirkte dagegen menschlich.
„Wenn wir dich stören, dann geh halt woanders glitzern, Mister Reißzahn.“ Lani stemmte die Hände in die Hüften.
Amber, die von der Begegnung unbeeindruckt schien, quiekte entzückt: „Amber liebt fluffige, knuffelige Pflanze. Wo sind die Schnänseglühmchen?“
Der Vampir sah aus, als würde er die Katze zerreißen wollen. Dann funkelte er Lani an, doch sie dachte nicht daran, den Blick zu senken. Eine Elfe aus Efeu hatte keine Angst.
„Mister Reißzahn? Ich hör wohl nicht richtig. Verschwindet zurück in euren Wald. Oder gibst da keine Blumen mehr? Habt ihr schon alle aufgegessen, was?“
„Oh, da hat jemand Zitronen zum Frühstück gegessen…“, Die Elfe verschränkte die Arme.
„Vampire essen keine Zitronen. Vampire trinken Blut“, verbesserte Amber und steckte ihren Kopf aus einem Topf an Katzengras.
„Ja und bestimmt kein Tierblut“, murmelte Fergulas, der nervös von einem Bein aufs andere trat. Das war typisch für ihn. Auch wenn er bei jeder Gelegenheit mit seinen magischen Fähigkeiten angab, war er der erste, der abhauen wollte, wenn es brenzlig wurde.
„Warum lässt du ihn nicht einfach erstarren?“, raunte sie.
„Ich trage meine neue Jacke. Die war teuer.“ Das war jetzt nicht sein Ernst.
„Wir sollten gehen.“
Fergulas machte Anstalten, Lani wegzuziehen, doch sie dachte nicht an Rückzug.
„Das schlecht gelaunte Bleichgesicht sollte gehen, wennn wir ihn stören.“ Lani schob die Unterlippe vor, während ihre Hand erneut in die Manteltasche zum Juckpulver glitt. „Ich brauche mein Wubabubakraut.“
„Ich werde nirgendwo hingehen. Das hier ist meine Stadt. Mein Zuhause!“
Ein schlecht gelauntes, größenwahnsinniges Bleichgesicht…
„Verschwindet zurück in euren Wald und tanzt eure Namen oder was ihr sonst so zu tun habt.“
Lani war von so viel Übellaunigkeit sprachlos.
Der Begleiter des Vampirs räuspert sich: „Ich an Ihrer Stelle würde tun, was Mister Fitzgerald sagt.“
Mister Fitzgerald. Wer hieß denn bitte schön Fitzgerald? FITZ. GERALD. Lani brach bei dem Namen in Gelächter aus und fing sich von Fergulas einen warnenden Hieb mit dem Ellbogen ein.
Sie räusperte sich: „Habt ihr nicht was besseres zu tun, Mister Das-ist-meine-Stadt? Sich in irgendwelche Jungfrauen verlieben?“
„Lass gut sein, Lani“, mahnte Fergulas und schob Lani vor sich aus dem Laden. Dabei benutze er Magie, um sicher zu gehen, dass ihre Hände blieben, wo sie waren. In den Taschen. Lani spürte die unnachgiebigen unsichtbaren Finger, die sich um ihren Körper gelegt hatten und sie festhielten. Es war die Magie, die Fergulas nach seinem Willen formte und benutzte. Aber warum gegen sie?
„Aber der glitzernde Charmeur hat angefangen“, protestierte sie. „Der war total unverschämt.“
„Nur, weil dich eine niedere Spezies provozierst, musst du dich nicht auf ihr Niveau herunterlassen.“ Fergulas räusperte sich und strich seinen Anzug glatt.
„Du bist so ein Feigling, Fergulas von Fichtenstein.“
Wenn es nach ihr gegangen wäre, wäre es anders ausgegangen. Sie hätte Mister Fitzgerald ihr Juckpulver näher gebracht. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Blutsauger und sein steifer Anzugsträger hätten zudem eine Ladung Wubabubakraut vertragen. Dann würden sie wie die Mücken ums Feuer tanzen. Nackt.
„Amber keine Schwänseglümchen“, trauerte Amber. 

©C.G.Brinkmann

Kategorie: Geschriebenes

Audrina

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Audrina

Darf ich vorstellen? Das ist Audrina Gilby. Sie lebt in Uv-Vorkeri, dem oberen Trollreich, in einem kleinen Dorf namens Fuchseck. Von Beruf ist sie Lehrerin. Ein Job, den sie liebt. Gerade hat sie eine neue erste Klasse übernommen. Die Kinder sind wie immer: Ein paar laut, andere leise, manche stürmisch, einige eher schüchtern. Doch ein kleines Trollmädchen ist dabei, das irgendwie spitzere Ohren hat, als der Rest. Außerdem wirkt sie zierlicher als die Anderen. Ihr Name ist Nevi. Mal sehen, ob Audrina herausfindet, was es mit der kleinen Nevi so auf sich hat…

Und damit verrate ich euch auch ganz offiziell, woran ich gerade arbeite. Das Projekt heißt „Trolle“ (bisheriger Arbeitstitel, sehr kreativ, ich weiß 🙂 ). Der Plot steht schon, wobei während dem Schreiben immer noch kleine Details hinzu kommen. Die ersten Kapitel sind auch schon geschrieben.
Die letzten Tage habe ich außerdem genutzt, um mich in Papyrus einzuarbeiten. Bisher gefällt mit das Programm richtig, richtig gut! Vor allem, weil es Kommafehler so schön korrigiert. Die passieren mir nämlich häufiger. Die ganzen Extras, wie Stilanalyse usw. habe ich gerade noch ausgeschalten, damit ich in Ruhe schreiben kann. Allerdings hatte ich sie schon ganz kurz an, als ich mich durch die Funktionen geklickt habe und war erstaunt, wie schön kunterbunt mein Text daraufhin war. Na ja, ich bin gespannt auf den Tag, an dem ich ernsthaft versuchen werde, damit zu arbeiten. So, und jetzt wird weiter geschrieben!

Liebe Grüße,
Sabi

P.S.: Das da oben ist übrigens mein erster Versuch mit Aquarellfarbe und das erste Mal, dass ich versucht habe, einen Troll zu malen. Und außerdem einer der ersten Versuche, überhaupt „richtig“ zu malen und nicht am Grafiktablett 🙂

Kategorie: Geschriebenes

Im Januar wird es ernst!

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Hallo ihr lieben,

ich kann es kaum glauben. Ich sitze vor meinem PC, mit einem frischen Kaffee in der Hand, um etwas an Nili zu arbeiten, aber eigentlich gibt es gar nichts mehr zu tun.
Das Cover ist fertig, der Text dreifach korrigiert, der Klappentext geschrieben. Fehlt nur noch die Auseinandersetzung mit der Veröffentlichung auf Amazon, aber das habe ich mir für Januar vorgenommen, einen Tag vor Weihnachten habe ich da jetzt keine Lust mehr drauf.

Also kann ich gerade nur noch eines tun: Euch das fertige Cover und den Klappentext zeigen… Tadaaaa!

Nili BoD

Aus der Kurzgeschichte, die eigentlich eine Kurzgeschichte mit ca. 50 Buchseiten werden sollte, sind übrigens 123 Seiten geworden. Damit hätte ich nie gerechnet. Vermutlich Mitte Januar wird es Nili dann als ebook geben.

So, und jetzt bleibt mir wirklich nur noch eines: Ich wünsche euch frohe Weihnachten und schöne Feiertage 🙂

Liebe Grüße,
Sabi

 

Kategorie: Geschriebenes