Kategorie-Archiv: Geschriebenes

Zusammenarbeit mit Testlesern: 5 Erfahrungen und Tipps

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Hallo ihr lieben,

vor etwas über einem Monat habe ich es zum ersten Mal gewagt: Ich habe einen Text an fremde Testleser geschickt. Seitdem habe ich viele neue Erkenntnisse über meinen Text und die Zusammenarbeit mit Betalesern gesammelt.

1. Das Abschicken ist bereits die erste Herausforderung

Alleine das Abschicken war schon Nervenkitzel pur. „Ohje, hoffentlich nehmen die den Text nicht komplett auseinander“, „hoffentlich meldet sich irgendwer überhaupt wieder“ „was, wenn keiner Lust hat, den Text bis zum Ende zu lesen?“ „Und wenn keiner was zu verbessern findet? Schließlich ist der Text ja schon logisch.“ „Ha, da kommt bestimmt kaum was zurück, schließlich hab ICH ja schon drei Mal korrigiert.“ „Aber was, wenn ich jede Menge Fehler gemacht habe?“ „Schließlich war ich beim korrigieren oft ziemlich müde.“ „Oh Gott, ich werde mich komplett blamieren…“

Seinen Text das erste Mal in fremde Hände zu geben, mit dem direkten Auftrag, Fehler zu suchen und diese rückzumelden ist aufregend. Meine Testleser habe ich in einem Schreibforum und auf dem Blog der Schreibdilettanten gefunden. Auf meine Anfrage hin kamen einige Mails, wobei ich ein paar Kandidaten auch außen vor gelassen habe. Ich wollte von meinen Lesern ein paar Dinge wissen, um wenigstens einen groben Eindruck zu haben, mit wem ich es zu tun habe. Z.B., ob sie selber schreiben oder bloggen, oder wie sie sonst dazu gekommen sind, sich als Testleser zu melden. Besondere Anforderungen hatte ich dabei nicht. So haben auch alle meinen Text bekommen, die mit mehr als zwei Sätzen geantwortet haben.

2. Die Rückmeldungen – Geschmäcker sind verschieden

Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass die Rückmeldungen frühestens nach ein paar Wochen kommen würden. Aber bereits nach wenigen Tagen war die erste Rückmeldung da. Ich schwankte zwischen Neugier und Nicht-wissen-wollen, habe dann aber doch drauf geklickt. Und siehe da, die Rückmeldung war zwar kritisch, aber nicht ganz katastrophal:

„Also erst mal – Fantasie hast du, ABER!! die Umsetzung ist leider an manchen stellen nicht so gelungen.“

„Die Charaktere müssten noch ausgebaut werden. Und vor allem: weniger Distanz zum Erzählten. An manchen Stellen fühlte ich mich genauso im Nebel wie deine Protagonistin :)“

*grummel grummel* „hm, na toll, das wird Arbeit“

Damit kann man als Autor – nach dem ersten genervten Gegrummel – doch ganz gut arbeiten. Vor allem die vielen, vielen Hinweise im Text haben mir echt die Augen geöffnet – und jede Menge Arbeit beschert. Ein neues Kapitel ist hinzu gekommen, woraufhin auch an anderen Stellen nachgebessert werden musste, und ich musste jede Menge Synonyme für „Gang“ finden. Mein Text war eindeutig zu Gang- und Türlastig.

Die nächsten Rückmeldungen klangen dann noch positiver:

„Bis jetzt finde ich deine Geschichte echt interessant. Sie ist aufjedenfall was für groß und klein!“

„Die Charaktere hast du wirklich gut umgesetzt und es hat mir Spaß gemacht sie kennen zu lernen.“

„Also Nili gefällt mir super! Viel Spannung und jede Menge Action.“

*Juhuu* *Freu* *Jubel* „So soll das sein – ich bin halt doch eine mega Autorin“

aber auch:

„ab den Superhelden hat es mir irgendwie nicht mehr so viel Spaß gemacht“

*entsetzt* *geschockt* „Bitte was? Da geht es doch erst richtig los!“

3. Jetzt nur keinen Stress!

Und trotzdem heißt es jetzt: Ruhig bleiben. Erstmal eine Pause machen, die Rückmeldungen sacken lassen und dann geht es weiter. Diese Höhenflüge und Tiefpunkte gehören einfach dazu und sind auch vollkommen in Ordnung, so lange man sich danach hinsetzt, die Kritik möglichst objektiv betrachtet und die Ratschläge annimmt, die für einen selbst stimmig sind (was in meinem Fall sehr, sehr viele waren 😀 ) Geschmäcker sind nun mal verschieden. Selbst, falls es einen oder zwei Testleser gibt, denen der Text nicht so gut gefallen hat (was in meinem Fall glücklicherweise nicht so war), heißt das nicht, dass er reif für den Mülleimer ist.

4. Klare Aufträge führen zu klaren Antworten

Ich bin mit meinen Testlesern sehr zufrieden. Das lag glaube ich auch daran, dass ich relativ genau formuliert habe, was ich gerne wissen möchte. Ich selber lese ja auch Texte von anderen Autoren. Und auch da finde ich es immer schön, zu wissen, worum es dem Autor gerade. Will er einfach nur wissen, ob die Idee spannend ist, ob der Plot gut funktioniert? Dann reicht es vermutlich erstmal, drüber zu lesen, logische Fehler zu markieren und auf den Spannungsbogen zu achten.
Oder steht der Plot schon, so dass es Sinn macht, auch auf Feinheiten wie die Sprache und den Stil zu achten? Überlegt euch also vor dem Verschicken eures Textes, was ihr von euren Lesern wissen wollt. Und seid freundlich! Auch, wenn nicht das zurück kommt, was ihr euch erwünscht habt. Schließlich lesen eure Testleser gratis und freiwillig – was trotzdem ein ordentliches Stück Arbeit ist.

5. Testleser sind unumgänglich

Mein Fazit zur Arbeit mit Testlesern: Sie sind wirklich unersetzlich, wenn man seinen eigenen Text verbessern möchte. Manche Dinge nimmt man als Autor irgendwann einfach nicht mehr wahr. So bin ich dankbar für jeden Hinweis auf Logikfehler, Wortwiederholungen, überflüssige Sätze usw.

In Nilis neue Welten sind beispielsweise zwei Personen nacheinander durch dasselbe „Portal“ in eine andere Welt gewechselt. Während Person 1 die Sprache, die dort gesprochen wurde, erstmal lernen musste, konnte Person 2 sich sofort verständigen. Eine Erklärung dafür gab es nicht. Gut, dass eine aufmerksame Testleserin das bemerkt hat. So fungiert Person 1 nun in der neuen Version als Übersetzer.
In einem anderen Text, den ich für eine Anthologie schreibe, kamen so wunderbare Worte wie „Türklinge“ und „Scheinbein“, statt „Türklinke“ und „Schienbein“ vor. Beides hatte ich trotz mehrfachem Lesen übersehen.

In Zukunft werde ich meine Texte wohl schon früher an Betaleser schicken, um mir darüber klar zu werden, ob das, was ich schreibe in eine gute Richtung geht, irgendwas fehlt oder unlogisch ist und ob die Geschichte spannend bleibt.

In diesem Sinne, ein fettes

DANKESCHÖN

an alle meine Testleser!

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Geschriebenes

Vier Cover für Nili… und alles Mist

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Hallo ihr lieben,

iNili icon fertigch habe lange überlegt, wie ich das mit dem Cover für meine erste kleine
Veröffentlichung „Nilis neue Welten“ mache.

Da ich mir gerade keinen professionellen Designer leisten kann, war meine erste Idee, mal zu fragen, ob irgendwer, der gerade in dem Bereich anfängt erste Erfahrungen zu sammeln, Lust hat, was zu basteln. Davon hätten dann ja vielleicht beide was. Ich ein hübsches Cover und der/die Newcomer-Designer/in eine erste Referenz. Nachdem ich aber zwei ähnliche Anfragen in facebook-Gruppen mitbekommen habe, die einen wahren Shitstorm ausgelöst haben, bin ich davon schnell wieder abgekommen.

Also blieb mir nichts weiter übrig, als mich selber am Design zu versuchen. Man könnte sich nun natürlich fragen, warum man sich das antun sollte, seine Fehlversuche auch noch online zu stellen… ich nehme es mit Humor und schließlich geht es hier auf diesem Blog auch darum, mit zu bekommen, was alles schief gehen kann, wo Ideen nicht so aufgehen, wie sie geplant waren (siehe Frau Butterblume, die eigentlich auch schon längst fertig sein sollte) und was dann am Ende draus wird. Ich bin ja selber gespannt und weiß nicht so genau, was aus meinen Projekten noch so wird.

Hier seht ihr also meine kläglichen Ergebnisse:

Meine erste Idee war, irgendwas mit dem Labyrinth zu machen. Kirk und April sollten auch mit rein… die einzelnen Teile gefallen mir auch alle sehr gut. Aber Insgesamt sieht es irgendwie… chaotisch aus… (und dieses Labyrinth war echt Arbeit…!!!)

Nili idee 1

Meine nächste Idee war es, mit einem Bild von fotolia zu arbeiten. Hier habe ich nur ein wenig mit dem Layout-Bild herumprobiert, um zu sehen, ob das was werden kann, bevor ich mir das Bild kaufe. Daher sieht man auch noch das Wasserzeichen. Hat mich aber auch nicht überzeugt.

Nili Idee 2

Aus diesem Versuch ist dann die Idee für das nächste Cover entstanden. Ein „Planetenbuch“. Irgendwie aber auch nicht das wahre… zu pink und zu weit weg von der Geschichte.

 

Nili idee 3

Ein schwarzes Cover mit vielen, grellen Farben, das nicht zu überladen und irgendwie märchenhaft wirkt, war meine nächste Idee.

Nili idee 4

 

Das fertige Cover ist nun sehr schlicht gehalten und nicht sonderlich ausgefallen. Dafür sieht es hoffentlich nicht so stümperhaft aus, wie meine vorherigen Versuche. Ich bin gespannt, was ihr dazu sagen werdet. Von der Idee her ist es an das letzte Cover angelehnt… und doch ganz anders.

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Geschriebenes

Nilis neue Welten – Ein Fantasy-Märchen?

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Nili icon fertigHallo ihr lieben,

seit heute ist meine kleine Nili zu einigen Testlesern unterwegs. Ich bin ziemlich gespannt auf die Rückmeldungen, denn es fällt mir recht schwer, die Geschichte einzuordnen. Ist sie spannend? Braucht es mehr Handlung? Ist irgendwas unverständlich? Unrealistisch? Und die größte Frage: Was ist das überhaupt für eine Geschichte?

Mit ihren fast 100 Normseiten ist es noch kein Roman.
Noch nicht mal ein Kurzroman, wenn ich sehe, wie lang die meisten anderen Kurzromane sind, die es so zu kaufen gibt. Aber für eine Kurzgeschichte ist Nili eigentlich schon wieder zu lang. Es ist eine Fantasy-Geschichte, aber eben keine typische epische Fantasy. Gleichzeitig hat die Geschichte für mich etwas von einem modernen Märchen. Vielleicht lässt sie sich so irgendwie kategorisieren? Als modernes Fantasy-Märchen?

Naja, noch ist etwas Zeit und ich kann mir weiter Gedanken darüber machen. Außerdem fehlt mir noch der Klappentext. Das Cover ist in Arbeit. Jetzt heißt es erstmal, abwarten, was die Testleser sagen – alles ziemlich aufregend gerade *g*

Frau Butterblume Icon mergedBis dahin fange ich mit meiner Korrektur von Frau Butterblume an. Die will ja auch irgendwann mal das Licht der Welt erblicken. Ich bin damit eigentlich immer noch auf dem Stand meines letzten Beitrags. Nili hat ganz schön dazwischen gefunkt. Mir fehlen noch einige Szenen für den zweiten, „neuen“ Handlungsstrang und das Ende. Mir ist aber aufgefallen, dass ich mich von meinem Schreibstil her in dem Jahr, seit ich an Frau Butterblume schreibe (und überhaupt erst so richtig regelmäßig schreibe), ganz schön verändert habe. Außerdem muss ich jetzt nach der Auszeit erstmal wieder in den Text finden. Ich werde also anfangen mit einem ersten groben Korrekturdurchgang und an den Stellen, an denen mir Szenen fehlen, weiter schreiben, wenn ich dort beim korrigieren ankomme. So kann ich mir gleich einen Überblick über den Text verschaffen und habe etwas Abwechslung in der Arbeit.

Liebe Grüße,
Sabi

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Writing-Prompts

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Writing Prompts

Ich habe mir vor einigen Tagen das Buch Writing Prompts für jede Gelegenheit: 300 Schreibinspirationen von Ben Lesser angesehen, das bereits seit einigen Tagen auf meinem Kindle herumliegt. Von Writing Prompts habe ich zum ersten Mal während des NaNoWriMo gehört, wobei ich damit zunächst nichts anfangen konnte.

Umso überraschender fand ich es, wie gut mich das Buch von Ben Lesser unterhalten hat und wie inspirierend ich es fand. Aber jetzt erstmal ganz von vorne.

Was sind Writing Prompts überhaupt?

Writing Prompts sind kurze Sätze oder manchmal auch nur einzelne Worte, die zum Schreiben inspirieren sollen. Sie können den Anfang einer Kurzgeschichte bilden, die Idee für einen Roman sein oder einfach als Schreibübung genutzt werden.

Wofür kann man sie nutzen?

  1. Manchmal fällt es schwer, mit dem Schreiben zu beginnen. Die leere Seite starrt einen an und man hat keine rechte Idee, was man schreiben soll. Einen Writing Prompt kann man z.B. nutzen, um sich „aufzuwärmen“. Einfach irgendwas, zu irgendeinem Thema schreiben, um in den Schreibfluss zu kommen. Danach fällt es dann möglicherweise leichter, wieder an seinem eigenen Text weiter zu kommen.
  2. Aus den Ideen, die man aus einem Writing Prompt spinnt, können eventuell Ideen für ganze Romane oder Kurzgeschichten entstehen.
  3. Regelmäßig zu beliebigen Themen etwas zu schreiben, kann helfen, beim Schreiben Routine zu entwickeln (wenn man nicht eh schon regelmäßig an eigenen Projekten arbeitet)
  4. Es ist eine zwanglose Möglichkeit zum üben und sich auszuprobieren.

Etwas ganz ähnliches mache ich hier auf meiner Homepage mit meinen Schreibkicks ohnehin schon. Einmal im Monat wird ein Thema genannt und jeder, der möchte, darf etwas dazu schreiben und es später online stellen (oder auch nicht 😀 ). Das sind ja auch sowas wie Writing Prompts, die wir uns abwechselnd ausdenken. In so einem Fall kann man Prompts also auch nutzen, um sich zu vernetzen und auszutauschen.

In dem Buch von Ben Lesser findet man insgesamt 300 solcher Inspirationen. Sie sind aufgeteilt in die Themen Konkret, Witzig und Abstrakt.

Meine drei Favoriten

…alle aus der Kategorie witzig:

  1. Mord in der Gewürzgurkenfabrik
  2. „Holla die Waldfee, das ist hier aber ein Rumms-Bumms“
  3. Ein Ständchen für den Herrn der Finsternis

 

Die Nummer 49 hat mich an eine lustige Episode erinnert, die ich selbst als Kind erlebt habe:

Ich war mit meiner Familie auf dem Heimweg von einem Ausflug. Wir befanden uns zu Fuß auf einem Waldweg. Es war ein Schotterweg, die Sonne schien durch das Blätterdach der Bäume. Auf einmal sahen wir vor uns auf dem Weg ein Eichhörnchen. Es saß beinahe ganz still.
Vorsichtig schlichen wir uns heran. Ich war am schnellsten und konnte es kaum erwarten, das Tier von nahem zu betrachten. Mein Vater flüsterte mir noch zu „nicht so schnell, es läuft sonst weg“.
So lautlos wie möglich ging ich also näher und blieb dann enttäuscht stehen. Es war ein Blatt…

Der entsprechende Writing Prompt, der mich an diesen Moment erinnerte, war: „Das Eichhörnchen stellte sich als Tannenzapfen heraus“

 

Übrigens gibt es auch noch andere Seiten, die man nutzen kann, um Ideen zu sammeln. Beispielsweise den Buchtitelgenerator. Einige Ideen von dort habe ich schon für meine Schreibkicks genutzt. Der Titel „Gehässige Schlangen und großartige Städte“ kommt von dort, aber auch die „Prinzessin ohne Pflichten“.

Ich habe auch schon eine Fortsetzungsgeschichte geschrieben, die immer wieder von neuen „Buchtiteln“ inspiriert wurde. Das ganze habe ich folgendermaßen gemacht: Der Buchtitelgenerator schlägt immer 6 Titel vor. Von denen habe ich mir einen ausgesucht, einige Zeilen dazu geschrieben und dann die nächsten Vorschläge generieren lassen. Von denen habe ich mir wieder eine Idee ausgesucht und weiter geschrieben. Natürlich habe ich die Titel nicht wortwörtlich verwendet, das hätte den Text sehr sperrig gemacht. Aber ich habe versucht, sie so gut wie möglich einfließen zu lassen. Die Geschichte heißt Wolkenbilder, ist ziemlich wirr, hat aber tatsächlich einen roten Faden. Generell schreibe ich gerne Geschichten zu einem vorgegebenen Thema. Deswegen nehme ich auch  gerne an Schreibwettbewerben teil und mache die Schreibkicks weiter. Mit fällt zu den meisten Themen eine Geschichte ein und es macht mir riesen Spaß, mich auszuprobieren und immer wieder in neue Welten zu denken. Es ist eine super Übung, die mir viel Freude bringt.

Mein Fazit:

Mir gefällt dieses Buch unheimlich und ich werde bestimmt immer mal wieder rein schauen um mir Ideen holen. Vielleicht lasse ich mich auch für die Schreibkicks mal durch das Buch inspirieren. Als Rollenspieler habe ich ja 100-seitige Würfel, vielleicht würfle ich uns mal ein Thema aus.

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Geschriebenes

Goldfluch

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Hallo ihr lieben,

es gibt wieder gute Neuigkeiten. Eine weitere meiner Kurzgeschichten wurde vom net-Verlag für eine Anthologie angenommen.

Die Geschichte „Big Lucky Tom“, über einen Dieb, der bei einem Raubzug sein blaues Wunder erlebt, erscheint in der Kurzgeschichtensammlung „Goldfluch“.

Kategorie: Geschriebenes

Sabi… zeichnet… whatever… Doch noch ein Comic-Collab Beitrag…

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Hallo ihr lieben,

es ist nun doch wieder ein Beitrag für die Comic-Collab entstanden.

Kaum hatte ich das Thema „Mut“ gelesen, kam mir ein Satz in den Sinn, den ich in einem Buch von Robin Sharma gelesen habe. „Mut ist nicht das, was man fühlt, sondern das, was man tut“ … oder so ähnlich. Und schon war auch die passende Idee da… also habe ich mich an mein Grafik-Tablet gesetzt und ein bisschen rumprobiert… Mit dem Ergebnis bin ich, als totaler Anfänger, eigentlich echt zufrieden 🙂

Und da es auf diesem Blog ja ums Schreiben geht, will ich ein paar Sätze dazu sagen 🙂 Dieser Satz ist bei mir hängen geblieben, weil ich denke, dass er einfach stimmt. Wir bewundern doch alle Menschen, die sich trauen, ihre Träume umzusetzen, neues ausprobieren oder für ihre Ziele kämpfen. Schnell ist man dann der Meinung, diesen Personen „fliegt alles nur so zu“, sie seien einfach talentiert und sowieso die meiste Zeit zu 100% motiviert. Unsicherheit und Angst kennen sie nicht. Ganz im Gegensatz zu uns. Wir plagen uns mit Selbstzweifeln, grübeln darüber nach, ob wir das alles schaffen können und lassen es dann doch lieber sein, bevor was schief geht. Dabei wäre es doch so schön, genauso talentiert und begeistert zu sein, wie all diese begabten Menschen. Fragt man dann diese begabten Menschen, woher ihr Erfolg kommt, ist meist doch auch von harter Arbeit, Überwindung und Durchhaltevermögen die Rede.
Nur weil wir jemand anderem also nicht ansehen, dass er nervös ist, oder sich ab und an überwinden muss, heißt das noch lange nicht, dass er von all diesen Unannehmlichkeiten verschont bleibt. Er lässt sich von ihnen nur einfach nicht aufhalten. Der Wunsch, den eigenen Traum zu verwirklichen, ist stärker.
Weil wir uns gerade nicht mutig fühlen, heißt das also nicht, dass wir eine Situation nicht meisten können. Mut bedeutet in meinen Augen, nicht immer darauf zu warten, sich sicher zu fühlen, sondern sich einfach mal zu trauen, auch wenn das Ergebnis ungewiss ist. Das ist immerhin auch der einzige Weg, um tatsächlich positive Erfahrungen zu machen, weil evtl. jemandem gefällt, was wir tun. Damit steigt dann auch die Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten und das nächste Mal fällt es vielleicht schon ein klein wenig leichter, mutig zu sein.

lg,
Sabi

Mut ist...

Diesen Monat dabei:

Kategorie: Geschriebenes

…und es hat auch noch meine Lieblingsfarbe <3

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Hallo ihr lieben,

gestern war es endlich so weit. Ich habe zum ersten Mal ein Buch mit meiner eigenen Kurzgeschichte drin in den Händen gehalten.

IMG_20150621_191126Im März habe ich an einer Ausschreibung vom net-Verlag zum Thema „Botschaften aus der Zwischenwelt“ mitgemacht. Wenige Wochen später kam dann bereits die erfreuliche Nachricht, dass meine Geschichte angenommen wurde. Jetzt gibt es „Die Melodie“ in einem wunderschönen, türkisen (was übrigens meine Lieblingsfarbe ist) Buch schwarz auf weiß gedruckt zu lesen. Ist das nicht cool?

IMG_20150621_191042Der Klappentext zu der Anthologie lautet folgendermaßen:
Anderswelt, Zwielicht, Geisterreich. Die Zwischenwelt kennt viele Namen. Denn jeder Mensch hat eine andere Vorstellung von der Existenz und der Erscheinung dieser mystischen Sphäre.Ob und welche Wesen im Bereich zwischen Leben und Tod existieren, liegt in der Vorstellungskraft einer jeden Person. Was für Botschaften die Wesen an uns Sterbliche senden möchten, ist Thema in dieser Anthologie.Lassen Sie sich von den faszinierenden Ideen der Autorinnen und Autoren überraschen, denn die Fantasie kennt keine Grenzen. 

Da steht sie nun also, zwischen den Geschichten und Gedichten vieler anderer toller Autoren und ich freue mich tierisch!

Liebe Grüße,
Sabi

 

Kategorie: Geschriebenes

Schreibmeer – Blog und online-Magazin

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Schreibmeer Logo blau

Hallo ihr lieben,

heute möchte ich euch gerne das Schreibmeer, ein neues online-Magazin vorstellen, das am 1.6. gestartet ist. Ganz frisch also 🙂

Beim Schreibmeer schreiben Autoren für Autoren. Regelmäßig werden neue Beiträge rund um das Thema Schreiben online gestellt.

In den Kategorien Basics, Inspiration, Kolumne, Marketing, Weltenbasteln und Wissenschaft wird die schriftstellerische Tätigkeit von allen Seiten beleuchtet.

Von Anfang an lesenswert!

Bereits die ersten Artikel sind meines Erachtens nach äußerst lesenswert. Die Autorin Tinka erklärt in ihrem ersten Text der Kategorie Basics die zwei Schreibstile, denen sich die meisten Autoren zumindest grob zuordnen können: Discovery Writer und Outliner. Die einen schreiben quasi einfach drauf los, die anderen planen ihren Plot akribisch im Voraus, bevor sie das erste Wort schreiben. Ihr wollt wissen, wo ihr euch vermutlich dazu zählen würdet? Dann schaut euch den Artikel doch mal genauer an!

Florian startet mit seinem Artikel in der Kategorie Wissenschaft ganz praktisch. Es geht um das Thema Zeitreisen. Auf welche logischen Details muss ich achten, wenn ich meinen Charakter in der Zeit reisen lasse? Was ist möglich, wo muss ich aufpassen? Mit welchen Annahmen über die Zeit kann ich vielleicht auch experimentell und kreativ arbeiten? Hier finden Sci-Fi Fans auf jeden Fall Inspiration.

Bens Kolumne dreht sich im ersten Beitrag um Autorencommunities. Social-Networking ist für die meisten Autoren im Selfpublishing Bereich äußerst wichtig geworden. Doch wann ist eine solche Community Segen und wann Fluch?

Diese und viele weitere Artikel warten bereits für euch auf dem Blog.

Da der Blog für Autoren – und solche die es werden wollen – geschrieben ist, gibt es am Ende der meisten Beiträge Schreibübungen. Gerne dürft ihr euch über eure Ergebnisse in den Kommentaren austauschen oder Fragen stellen.

Ich bin auch dabei!

Von mir gibt es bisher noch keinen Artikel, aber ich bin auch als Autorin beim Schreibmeer dabei. Mein erster Text wird Ende Juni erscheinen.

Ich würde mich freuen, wenn viele von euch mal auf dem Schreibmeer vorbei schauen.

Viel Spaß beim Stöbern,
liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Geschriebenes

Sabi… zeichnet… whatever… Comic Collab #44 Prokrastination

Veröffentlicht am von 9 Kommentare

Hallo ihr lieben,

jetzt gibts mal einen ganz anderen Beitrag von mir, der komplett aus der Reihe tanzt. Aber es passt grad so gut. Es gibt da nämlich die Comic Collab. Das ist sowas wie die Schreibkicks, nur mit Comics. Da klicke ich mich alle paar Monate mal ganz gerne durch. So auch jetzt gerade (ich tippe das hier am 25.04.15). Jetzt habe ich gerade gesehen, dass das Thema für den 15.05. „Prokrastination“ ist und freue mich abartig, weil mir letztens langweilig war und ich in einem völlig anderen Zusammenhang einen kleinen Comic zum Thema „innerer Schweinehund“ gemacht habe. Jetzt nicht falsch verstehen, ich bin keine Comiczeichnerin und will das eigentlich auch nie werden, aber manchmal hab ich einen kleinen „Zeichenanfall“ (so entstehen auch die Illustrationen, die sich hier ab und an auf dem Blog finden) und dann kritzel ich irgendwas drauf los…. manchmal gefällt mir dann sogar das Ergebnis, auch wenn es künstlerisch sicher nicht sehr wertvoll ist…
Da Prokrastination ja eigentlich nur das professionell klingende Fachwort für den inneren Schweinehund ist, der sich am liebsten von Motivation ernährt und vom vielen fressen so fett und träge wird, dass er einem ständig im Weg herumliegt, kommt ihr nun in den Genuss meines ersten und vermutlich einzigen Comic Collab Beitrags….

Tadaaaa….

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*Edit vom 14.05.15*
Inzwischen sieht alles ganz anders aus… kurz nachdem ich diesen Beitrag geschrieben hatte, habe ich mich an die coolen Zeiten erinnert, in denen ich als ungefähr 8-13 jährige stundenlang vor dem PC saß und hoch konzentriert in Paint die furchtbarsten „Kunstwerke“ erstellt habe. Daraufhin hatte ich jede Menge Ideen im Kopf für den Header hier, für Buchcover für „Vom Einen zum Anderen“, „Stille“ und meine Kurzgeschichtensammlung… und jede Menge anderen Kram. Wenn mein Kopf erstmal anfängt kreativ zu werden, hört er eben nicht auf, bevor nicht jedes Eck meines Hirns mit Ideen zugestopft ist. Die Folge: Ich habe mir ein Grafiktablett gekauft… Die ersten Ergebnisse seht ihr ja schon an der ein oder anderen Stelle dieses Blogs 😀 Und auch, wenn ich mich noch nicht gut auskenne und bestimmt viele Funktionen noch garnicht blicke, macht es einfach furchtbar Spaaaaß 🙂  Das Ganze wird aber trotzdem eine kleine Spielerei bleiben, die noch nach meinem alltäglichen Job, dem Schreiben und der Musik kommt. 🙂

Im Mai mit Comics bisher dabei: 

 

Kategorie: Geschriebenes

Theresas Bücherschrank

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Hallo ihr lieben,

ich möchte euch heute gerne einen anderen Blog vorstellen, der zum stöbern einlädt und immer wieder einen erneuten Besuch wert ist:

Theresas Bücherschrank

Sie rezensiert jede Menge Bücher in verschiedensten Genres.Von Fantasy bis Liebesgeschichten. Neben den Rezensionen berichtet sie außerdem über Blogger- und Bücherevents, wie zum Beispiel die Frankfurter Buchmese. Außerdem findet ihr auf ihrer Homepage Interviews mit Autoren. Auch bekannte Namen wie Cornelia Funke sind dabei. Unter der Rubrik „Plotbunnys und Marketing“ könnt ihr außerdem einer angehenden Autorin bei ihren Versuchen, in der Autorenwelt Fuß zu fassen über die Schulter schauen.

Speakers‘ Corner

Seit einiger Zeit gibt es auf ihrem Blog die Rubrik Speakers‘ Corner. Hier dürfen Personen, die einen Bezug zum schreiben haben zu Wort kommen. Ein Thema ist dabei nicht vorgegeben, daher wird es hoffentlich abwechslungsreich und unterhaltsam. Ich habe bereits mit einem Gastbeitrag teilgenommen, in dem ich erzähle, wie ich zum Schreiben gekommen bin und wie ich meinen Roman strukturiert habe.

Also, schaut vorbei, guggt euch um, es gibt jede Menge interessantes zu entdecken!

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Geschriebenes