Kategorie-Archiv: Reise

Mein Tag auf der 1. internationalen Autorenmesse in Frankfurt

Veröffentlicht am von 7 Kommentare

Header

Die erste internationale Autorenmesse ist vorbei. Mein Fazit? Nicht viel Neues gelernt, dafür viele coole Leute getroffen. Aber fangen wir von vorne an …

Die Autorenmesse fand im Hörsaalkomplex der Uni Frankfurt statt. Verteilt auf gut zwei Stockwerke, präsentierten eine Hand voll Aussteller ein paar Flyer, wenige Bücher und irgendwelches Marketingzeugs, mit dem ich nicht viel anfangen konnte. Nach 10 Minuten hatte ich alles gesehen – nicht so spannend. Also auf zu den Seminarräumen, in die Vorträge.

IMG_3384

Mit den Vorträgen, die ich mir ausgesucht hatte, hatte ich anscheinend viel Glück. Von anderen hörte ich häufiger, dass sie aus den Räumen geflüchtet seien, weil die Präsentationen so schlecht waren oder schlichtweg das Thema verfehlten (#FallEtzold).

Als erstes war ich bei Jurenka Jurk von www.schreibfluss.com. Sie gab den Zuhörern einen Überblick über sämtliche Tools, die man so zum Schreiben verwenden kann. Angefangen bei den Schreibtypen („Bauchschreiber vs. Kopfschreiber“), über den Aufbau eines Romans am Beispiel der Heldenreise, bis hin zu Tipps beim Überarbeiten. Nichts, was man nicht schon irgendwo gelesen hätte, wenn man sich mit dem Thema Schreiben bereits beschäftigt hat. Dennoch war es ein guter Vortrag. Die Darstellung der Spannungskurve in Form einer „Dramamaus“ wird mir im Gedächtnis bleiben.

Im Vortrag von Caroline Funke zum Thema „Digitales Publizieren im Verlag“ habe ich mich erstmal gefreut, Axel Hollmann von den Schreibdilettanten wiederzutreffen, dem ich bereits auf der Frankfurter Buchmesse begegnet bin. In dem Vortrag habe ich dann genau das erfahren, was ich mir erwartet habe: Wie läuft das bei Forever und Midnight mit dem Publizieren? Das könnte für mein nächstes Projekt nach den Trollen eventuell interessant werden. Besonders begeistert war ich von den schnellen Antwortzeiten. Während man bei großen Verlagen häufig monatelang auf eine Rückmeldung wartet, meinte Caroline Funke, dass sie sich bemühen würden, innerhalb von zwei Wochen zu antworten.

IMG_3369

Bereits nach der zweiten Vortragsrunde liefen die Twitteraccounts heiß. Die ersten waren aus Vorträgen geflohen, oder beschwerten sich darüber, dass das Thema verfehlt wurde. Gesprächsthema Nummer 1: Herr Etzold, der in seiner Veranstaltung zum Storytelling angeblich von seiner Hochzeit berichtete und anschließend aus seinem Buch vorlesen wollte. Daraufhin verließ ein Teil der Besucher den Raum.

Nach einer Portion Gnocci, für die ich gut 30min anstand, die zur einen Hälfte knallheiß und zur anderen Hälfte eiskalt war, kam ich dann viel zu spät in den Vortrag von Tanja Steinlechner vom Schreibhain. Die Veranstaltung war mir zuvor von Juliana Fabula empfohlen worden. Auf der Buchmesse sei sie sehr gut gewesen. Als ich eintraf befand sich die Dozentin gerade in einer Diskussion mit einem der Zuhörer. Er berichtete über seine Probleme beim Schreiben, fragte dann nach Methoden zum plotten. Mein Gedanke: „Na toll, wieder nix Neues.“ Ich spielte schon mit dem Gedanken, wieder zu gehen, als die Vortragende geschickt zum eigentlichen Thema überlenkte. Sie gab Tipps zum Umgang mit dem inneren Kritiker (über den ich hier auch schon geschrieben habe), den man während dem Schreiben gerne verbannen darf, der beim Überarbeiten aber ein wichtiger Weggefährte ist. Besonders unterhaltsam fand ich die Überschrift: „Autoren leben Polygam: Das Schreiben, der andere Partner“. Sie rief dazu auf, dem Schreiben genügend Raum zu geben, denn schreiben braucht Zeit. Alles andere mache sonst mit der Zeit unglücklich.

IMG_3375

Mein persönliches – etwas schräges – Highlight der Vortragsreihe war dann die Veranstaltung „Wer hat Angst vorm weißen Blatt“ von Gabriele Borgmann. Die ersten Minuten verbrachte ich damit, mir das Augenrollen zu verkneifen. Nachdem sie ersteinmal Werbung für ihr Buch ausgeteilt hatte, klangen die ersten Sätze der Vortragenden auswendig gelernt und waren mit „weisen“ Zitaten gespickt (Waaaah! Hilfe!). Dann ging es um Schreibtipps in Form eines Cocktails mit #Sprudelperlen (das Augenrollen zu unterdrücken war jetzt eine echte Kraftanstrengung). Dann die praktischen Tipps:
Das Datum „4.12.2016“ aufschreiben, das sei in einem halben Jahr. Damit versprachen wir uns, bis dahin unseren Roman fertig zu bekommen.
Den Anfang schreiben (einfach anfangen, später verändern).
Als nächstes, Pre-writing. Ich weiß nicht mehr, wie sie es einleitete, aber wir sollten uns überlegen, was wir den Menschen mit unserem Text mitteilen wollen – 10min schreiben (meine Augen rollten sich jetzt von ganz alleine, ich war machtlos). Ich machte die Übung mit, mit dem Gedanken, wenigstens darüber bloggen zu können. Dann kam die Wende: Ich schrieb und schrieb und schrieb und nach 10 min hatte ich eines der größten Probleme für mein Projekt nach den Trollen gelöst. Eine Frage über die ich seit einigen Wochen nachdenke, einfach so, in 10 min in Luft aufgelöst. Ich war happy und an Augenrollen war nicht mehr zu denken.
Ich weiß nicht, ob es an meiner veränderten Stimmung oder tatsächlich an den Inhalten lag, aber den Rest der Veranstaltung fand ich eigentlich echt gut. Sie gab noch ein paar Hinweise zur Verwendung von Adjektiven und Adverben und ermunterte uns, überraschende Wörter zu verwenden. Außerdem sollten wir unsere Aufmerksamkeit auf den letzten Satz legen, denn der letzte Eindruck sei oft der, der bleibt.

Danach hatte ich genug von den Veranstaltungen. Ich hatte mein persönliches Highlight gefunden. Zusammen mit ein paar Schreibnächtlern saß ich ein wenig auf der Terrasse und schnupperte dann noch kurz beim Buchcontest rein, wo mich besonders Detlef Plaisier und Fabian Freigeist mit ihren Lesungen beeindruckten.

Es war Zeit für den Aufbruch, schließlich wollte ich am Abend noch zum Treffen der Schreibnacht und vorher kurz in die Jugendherberge, mein Handy wieder aufladen. Der Abend im Lokal „Das Leben ist schön“ war ein perfekter Ausklang für den Tag. Es wurde über den neuesten Plagiatsfall diskutiert, übers Schreiben gefachsimpelt und es gab richtig gutes Essen. Was will man mehr?

Auf meinem Heimweg über den Eisernen Steg entstanden noch ein paar Fotos von Frankfurt bei Nacht. Dann fiel ich totmüde ins Bett.

IMG_3388

Werde ich nochmal zur Autorenmesse nach Frankfurt fahren? Ich weiß es nicht. Das Programm war hauptsächlich auf Menschen ausgelegt, die sich noch nicht ausführlich mit dem Schreiben beschäftigt haben- lohnt sich also nicht, wenn man bereits seit ein paar Jahren dabei ist. Was daran nun international gewesen sein soll, frage ich mich auch. Die Leute zu treffen war cool, aber so kommunikativ wie auf den großen Buchmessen war es nicht. Sollte das Konzept so bestehen bleiben, wird die Messe in Zukunft also wahrscheinlich ohne mich stattfinden. Ich komme dann zur „Afterparty“ vorbei 😉

Mein persönliches Lieblingsfoto entstand dann Sonntagmorgen auf dem Weg zur U-Bahn. Die Hochhäuser in den Wolken:

IMG_3395

Liebe Grüße,
Sabi

Besuch in Fuchseck & Statusupdate „Trolle“

Veröffentlicht am von 3 Kommentare

Willkommen in Fuchseck!

Hallo ihr lieben,

letztens stand ich quasi mitten in Fuchseck … also bevor es gebaut wurde … oder so.

Wir waren im Urlaub in der Schweiz und als ich mir das Tal so ansah, in dem wir uns befanden, ist mir aufgefallen, dass es ganz gut als Kulisse für meine Trolle herhalten könnte.


Okay, das Tal, in welchem Audrina und Nevia leben, ist in meiner Vorstellung noch etwas tiefer und dunkler. Die Hänge sind im unteren Teil mit Nadelbäumen bewachsen (wie auf dem 3. Bild), während die grauen Gipfel darüber weit in den Himmel ragen (wie auf Bild 1), ansonsten passt es aber schon ganz gut.
Ganz da hinten, am Horizont, würde sich die Kreidefabrik von Urte Borg befinden, dahinter der Kreidebruch. Auf der rechten Seite, etwas außerhalb, die Schule. Die Gebäude im Dorf, welches sich über die gesamte Fläche verteilt, sind aus grob gehauenem Stein. Abends sieht man in den Felsen kleine Lichter leuchten, denn viele Trolle leben ganz ursprünglich in Höhlen. Allerdings größtenteils mit fließend Wasser und Kamin.

Statusupdate

Mit „Trolle“ komme ich gerade ziemlich gut voran. Ich hing eine Weile an einer Schlüsselszene, in der einiges enthüllt wird. Die Stelle wird mich beim Überarbeiten auch nochmal ordentlich beschäftigen, denn ganz zufrieden bin ich damit immer noch nicht. Aber jetzt wird einfach erstmal fertig geschrieben. Ich plane, mit dem ersten Entwurf Mitte Mai fertig zu sein.

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Geschriebenes, Reise

Frankfurter Buchmesse – eine hummer Lesung

Veröffentlicht am von 1 Kommentar

Header FBM

Hallo ihr lieben,

ich habe es ja bereits in meinem ersten Beitrag angedeutet. Ich durfte in einer Hummer-Limousine mitfahren. Und was soll ich sagen… es war der Hammer!

Am Samstag Vormittag saß ich gemütlich in der Selfpublishing Area und verfolgte eine Diskussion von Jennifer Jäger und Violet Truelove.

Es ging um Selfpublishing und Violets Bücher. Gegen Ende gab es dann Karten für zwei Lesungen am selben Abend zu verschenken. Jennifer fragte, wer die Karten haben möchte, aber keiner meldete sich. Ich war an dem Abend bereits mit einer Freundin verabredet und kannte die beiden genannten Autorinnen bis dahin nicht, weshalb ich eigentlich kein Interesse hatte. Und doch, die Vorstellung, eine Lesung in einer Hummer-Limousine mit zu erleben, war verlockend. Ich fragte also nach, wie viele Karten es pro Lesung gab. Zwei Stück. Die Freundin, mit der ich verabredet war konnte also mitkommen. Da konnte ich nicht mehr nein sagen. Und ganz ehrlich… an alle, die sich da nicht gemeldet haben: Selber Schuld! 😀 Denn die Lesungen waren einfach fantastisch.

IMG_20151017_101550IMG_20151017_102600

Abgeholt wurden wir direkt bei der Messe. Die weiße Limousine sah schon beeindruckend aus, als sie vor uns anhielt. Der Fahrer – Sascha – war auch ein sehr lustiger Typ. Im inneren leuchtete und funkelte es. Wirklich ein außergewöhnlicher Ort für eine Lesung.

IMG_20151017_220345

Als erstes war Violet Truelove an der Reihe. Sie las uns eine Szene aus ihrem Buch „Ein Rockmusiker zum Verlieben“ vor.

Es geht um den Rockmusiker Liam, der als Teenager für seine große Liebe einen Erfolgssong geschrieben hat. Doch Jahre später gibt ihm Vera, das einzige Mädchen, das er je geliebt hat, wegen seinem „Sex, Drugs & Rock ’n‘ Roll“-Lebens den Laufpass. Doch sie kann ihn nicht vergessen.

Die vorgelesene Szene war gefühlvoll und ein wenig traurig. Vera ruft Liam an, um ihn zu fragen, wie es ihm geht. Doch er wirkt sehr bedrückt und nimmt Drogen, noch während sie mit ihm telefoniert. Danach folgte noch ein sehr süßer, lustiger Auszug aus Veras Tagebuch, den sie als Jugendliche geschrieben hat. Die Lesung hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht, auch wen solche Liebesgeschichten eigentlich nicht mein Ding sind.
IMG_20151017_210147

In der zweiten Runde hat Kathrin Lichters aus ihrem Buch „Backstage-Love 3“ vorgelesen. In dem Buch geht es um Lisa:

Schon wieder ist sie nur die andere Frau und nicht die, die heiratet. Die einzige Möglichkeit sich von ihrem Liebes-Desaster abzulenken sieht Lisa darin, entweder lesbisch zu werden oder die Flasche Tequilla, die vor ihr steht, alleine zutrinken. Doch beide Pläne sind in dem Moment zum Scheitern verurteilt, als sie John, Liams Bandkollegen bei den Swores, in die muskulösen Arme läuft.

Die Szene mit dem Tequilla hat Kathrin uns in der Limousine vorgelesen. Lisa sitzt verzweifelt an der Bar, flüchtet schließlich mitsamt der Flasche und wird draußen von einem Unbekannten angesprochen. Und was soll ich sagen…? Es war einfach nur lustig. Die ganze Gruppe war irre gut drauf, die Szene war witzig geschrieben und wir hatten alle jede Menge Spaß! Auch diese Lesung hat Lust auf mehr gemacht!

IMG_20151017_214828

Der ganze Abend war ein voller Erfolg! Ich bin richtig froh, dass ich mich spontan entschlossen habe, dabei zu sein. Vielen Dank an die beiden Autorinnen für diese wundervolle Idee! <3

IMG_20151017_215839

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Reise, Uncategorized

Frankfurter Buchmesse – getroffen, gegrüßt, gelesen…

Veröffentlicht am von 1 Kommentar

Header FBM

Hallo ihr lieben,

natürlich war ich auch auf der Buchmesse, um Autoren live zu erleben oder eventuell sogar irgendwo unterwegs zu treffen. Ein paar der Autoren, die ich gesehen oder getroffen habe, möchte ich euch gerne vorstellen, bzw. ein paar Buchempfehlungen loswerden.

Kai Meyer

Einer meiner absoluten Pflichttermine war Kai Meyer. Ihn habe ich im Lesezelt bei einer Lesung gesehen. Er hat eine meiner Lieblingsszenen aus „Die Seiten der Welt – Nachtland“ vorgelesen. Die Protagonistin Furia kam darin nicht vor, dafür ihr kleiner Bruder Pip, der Exlibro (eine Figur, die aus ihrem Buch gefallen ist) Patience und ein melancholischer Käfer, der die meiste Zeit über auf seinem Rücken liegt.

In der aktuellen Trilogie geht es um Bibliomantik, also Magie, die durch Bücher verübt wird. Die Protagonistin Furia Salamandra Faerfax ist eine solche Bibliomantin. In Band 1 gerät sie in einen Krieg gegen die Herrscher der Bibliomantik und versucht, die Entschreibung aller Bücher zu verhindern. In Band 2 führt sie ihr Weg auf der Suche nach dem Zentrum der Macht der Bibliomantik in verborgene Refugien. Dabei stößt sie auf das größte Geheimnis der Bibliomantik.

Ich liebe die Bücher und kann es kaum erwarten, Teil 3 in den Händen zu halten.

IMG_20151016_120535

 

Torsten Hebel

Um bei Kai Meyer einen guten Platz zu ergattern, bin ich natürlich schon einige Zeit früher ins Lesezelt gegangen – zum Glück. Denn so konnte ich die Lesung von Torsten Hebel miterleben. Er hat aus seinem neuen Buch „Freischwimmer“ vorgelesen. Ich kannte ihn vorher überhaupt nicht, aber seine Geschichte hat mich sehr beeindruckt. Er ist als Kind einmal beinahe ertrunken. Mit dieser Anekdote beginnt auch sein Buch. Wer, oder was ihn gerettet hat, kann er bis heute nicht sagen. Später geht er zunächst an eine Schauspielschule in Amerika und dreht gemeinsam mit vielen bekannten Stars. Dann geht er zurück nach Deutschland, um Pastor zu werden. Er wird ein bekannter Jugendevangelist… und verliert seinen Glauben. Das ist der Grund, weshalb er dieses Buch schreibt. Er befragt Personen aus seinem Leben über ihren Glauben, was er für sie bedeutet, was Gott für ihr Leben bedeutet. Und zwar ganz praktisch. Ich selbst bin zwar keine gläubige Christin, finde seine Biografie und diese Art, sich mit dem Thema „Glaube“ zu beschäftigen, faszinierend. Sein Buch steht ganz oben auf meiner Liste der zu lesenden Bücher!

 

 

IMG_20151016_113340

 

Tanja Neise

Ihr Buch „Der Orden der weißen Orchidee – Die Erbin“ habe ich bereits gelesen, als Tanja es als Selfpublishing-Buch herausgebracht hat. Und war begeistert! Inzwischen ist eine neu überarbeitete und lektorierte Version im Amazon Publishing erschienen.

Marie, die als Übersetzerin arbeitet und einen Gutshof erbt, erfährt recht bald, dass sie eine bestimmte Gabe hat. Sie ist in der Lage, durch die Zeit zu reisen. Auf der Reise in die Vergangenheit trifft sie ihre große Liebe. Doch auch viele Gefahren warten auf sie. Ob sie jemals wieder in ihre „eigentliche“ Zeit zurückkehren kann, ist ungewiss.

IMG_20151017_094812

Später, als ich eigentlich beim meet&greet mit den Schreibdilettanten war, habe ich sie dann noch persönlich getroffen, was mich tierisch gefreut hat. Heute (20.10.15) ist übrigens der zweite Teil von „Der Orden der weißen Orchidee“ erschienen: „Der Ursprung“

IMG_20151017_131301

Die Schreibdilettanten

Seit einiger Zeit verfolge ich den Vlog der Schreibdilettanten Axel Hollmann und Marcus Johanus. Klar, dass ich zum meet&greet auf der Buchmesse gehen musste. Sie haben viele wertvolle Tipps zum Thema Schreiben auf Lager und sind immer unterhaltsam… außerdem super locker drauf, wenn man ihnen auf der Buchmesse über den Weg läuft.

Natürlich wollte ich, nachdem ich ihren Vlog entdeckt hatte, auch wissen, was für Bücher sie schreiben. Also habe ich mir zunächst „Tödliche Gedanken“ von Marcus Johanus gekauft. Die Geschichte von Patricia Bloch, einer hochbegabten 18-jährigen, die in eine Welt aus Visionen und Ungewissheit eintaucht, ist spannend bis zum Schluss. Nach einem Fahrradunfall, bei dem Patricia beinahe mit einer alten, weißen Mercedeslimousine zusammengestoßen wäre, wird sie in einer Vision vor einem Amoklauf gewarnt. Kurz darauf sieht sie in einer dieser Visionen einen grausamen Mord. Eine Stimme warnt sie, dass ihr Leben in Gefahr sei. Absolute Leseempfehlung!

Von Axel Hollmann habe ich bisher die Julia Wagner Romane gelesen. Eine toughe Fotojournalistin, die früher mal für das LKA gearbeitet hat, ermittelt auf ihre Art und Weise weiter, um gute Storys berichten zu können. Doch dabei bringt sie sich selbst in Gefahr, als sie in „Asphalt“ im Milieu einer kriminellen Motorradgang ermittelt, oder in „Schlaglicht“ einem Serienmörder auflauert. Die Geschichten sind ebenfalls super spannend.

Axels aktuelles Buch „Rissiges Eis“ habe ich vor ein paar Tagen angefangen. Eine Frau treibt leblos im Wasser und wird von einem Mann gerettet. Doch Lea hat ein Teil ihres Gedächtnisses verloren und weiß nicht mehr, wie es dazu kam, dass sie in den eiskalten Fluten der Spree trieb. Jetzt sorgt sich ein fremder Mann um sie, ihre beste Freundin ist verschwunden und ein Kommissar des LKA ist hinter ihr her. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Bisher gefällt es mir gut 🙂

IMG_20151017_130908

Hilke Gesa-Bußmann

Am Sonntag habe ich dann unverhofft doch noch Hilke-Gesa-Bußmann getroffen. Sie war bei dem Workshop „Autoren für Autoren“ dabei, hat über ihren Schreiballtag berichtet, Tipps gegeben und Fragen beantwortet. Gemeinsam mit Oliver Pötzsch. Von ihr habe ich bisher „Liebesbrise – Zwischen Ebbe und Flut“ gelesen. In dem Buch geht es um Hanna, die plötzlich vor einem Scherbenhaufen steht: Ihre Beziehung ist am Ende und sie ist zurück in Ostfriesland, bei ihren Eltern, sie anscheinend Geheimnisse haben. Außerdem trifft sie einen Schulfreund wieder, der bald Vater wird. Hanna macht sich auf die Suche nach der wahren Liebe – zwischen Ebbe und Flut.
Außerdem stammen von ihr die Weltentaucher-Romane. Und bald wird (hoffentlich) „Black Rabbit“ erscheinen.

IMG_20151018_123349

So viel zu den Lesungen und Treffen, die ich auf dem Messegelände erlebt habe. Eine ganz besondere Erfahrung waren natürlich die Lesungen in der Hummer-Limousine. Einen ausführlichen Beitrag darüber gibt es morgen 🙂

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Reise, Uncategorized

Frankfurter Buchmesse – Tag 1… Chaos!

Veröffentlicht am von 1 Kommentar

Header FBM

Hallo ihr lieben,

ihr habt es vielleicht schon mitbekommen: Ich war letzte Woche von Donnerstag bis Sonntag auf der Frankfurter Buchmesse. In den 4 Tagen habe ich jede Menge tolle Menschen kennen gelernt, einige meiner facebook-Bekanntschaften live getroffen und viel Neues gelernt.

Am ersten Tag ging es jedoch ziemlich umständlich los – ich war letztendlich 3 Stunden später auf der Messe, als geplant. Aber von Anfang an: Als erstes habe ich im Bus zum Bahnhof festgestellt, dass ich meine Bahncard daheim vergessen hatte. Also bin ich wieder ausgestiegen, mit dem nächsten Bus heim gefahren, habe meine Bahncard geholt und mich wieder auf den Weg gemacht.

Dann der nächste Zeitverlust: Der Zug hatte Verspätung. Und zwar so viel, dass ich meinen Anschlusszug verpasst habe.

Der Weg zur Jugendherberge in Frankfurt war super leicht zu finden.

IMG_20151015_144551

Ich habe eingecheckt und mich dann wieder auf den Weg zum Bus gemacht, der mich zur Messe bringen würde. Im Bus habe ich dann festgestellt, dass ich meinen Presseausweis, also meine Eintrittskarte, in der Jugendherberge liegen gelassen habe. Also wieder raus, zurück zur Herberge, dann erneut zum Bus… Glücklicherweise hat der nächste Fahrer mein Ticket noch gelten lassen. Das lustigste war dann: ich bin einfach planlos auf das Messegelände gelaufen, durch irgend eine Tür in Halle 3 gegangen und stand schließlich mitten auf der Messe, ohne dass irgendwer eine Eintrittsberechtigung von mir sehen wollte. 🙂

IMG_20151016_084403

Glücklicherweise ging der Tag dann weniger chaotisch weiter. Ich habe mich zunächst ein wenig auf der Messe umgesehen und bin schließlich in der Selfpublishing Area gelandet. Dort habe ich eine Gruppe Mädels stehen sehen und war bereits am überlegen, ob da jemand von meinen facebook-Leuten dabei ist. Tatsächlich hatte eine von ihnen ein deutlich lesbares Schild um: Juliana Fabula. „Die kenn ich doch!“, dachte ich mir und habe sie nach kurzem Zögern einfach angesprochen. Sie hat mich sofort eingeladen, mich einfach mit dazu zu setzen. Den restlichen Tag habe ich dann gemeinsam mit ihr und den anderen verbracht – und schon war ich nicht mehr alleine auf der Messe.

Am Abend bin ich dann ziemlich erledigt ins Bett gefallen und wollte nur noch schlafen. Aus dem Plan ist allerdings nichts geworden. Eine meiner Mitbewohnerinnen in dem 4-Bett-Zimmer hat bis um 2 oder 3 nachts gehustet – durchgehend. Der Schlaf hatte keine Chance… Um 6 Uhr früh ging dann am nächsten Morgen der erste Wecker.
Nach ca. 3-4h Schlaf habe ich mich erneut auf den Weg zur Messe gemacht – trotz des Schlafmangels erstaunlich fit.

Was ich sonst noch so erlebt habe, erfahrt ihr in meinen nächsten Beiträgen 🙂
Unter anderem hatte ich die Gelegenheit, in einer Hummer-Limousine mit zu fahren 😀

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Reise, Uncategorized

Schweiz – Leben wie Heidi

Veröffentlicht am von 2 Kommentare

Header Schweiz

Hallo ihr lieben,

während wir in der Schweiz waren, hatten wir die Gelegenheit, ein ganz besonderes Abenteuer zu erleben: Leben wie Heidi!

Freunde von uns hatten ein Ferienhaus mitten in den Bergen angemietet. Dort gab es keinen Strom und nur kaltes fließendes Wasser. Wir waren für zwei Tage und eine Nacht zu Besuch und durften die wunderbare Atmosphäre bei Nacht in den Bergen genießen. Das Haus hatte drei „richtige“ Räume. Eine kleine Stube mit einem Ofen, eine Küche mit einem Gasherd und ein Schlafzimmer mit mehreren Betten. Außerdem einen großen Vorraum, in dem Holz gelagert wurde. Darüber war ein Heuschober in dem auch tatsächlich Heu war. Vor dem Haus gab es zwei Brunnen. Das Wasser war eiskalt, was ganz praktisch war, um Lebensmittel darin über eine gewisse Zeit aufzubewahren. Als Kühlschrankersatz quasi.

Leben wie Heidi 1

Das war der Blick vom Auto aus nach oben zu der Hütte. Das Bild ist allerdings am zweiten Tag entstanden. Bei unserer Ankunft am ersten Tag war es so nebelig, dass wir von der Straße aus die Hütte gar nicht sehen konnten.

Leben wie Heidi 2

Der Blick von der Hütte ins Tal. Weit und breit nichts, außer ein paar anderen Ferienhäusern. Leider habe ich in der Nacht keine Bilder gemacht. Wir hatten kein Stativ dabei, aber der Sternenhimmel von dort oben aus ist wirklich faszinierend.

Heidipfad

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, den Heidipfad zu laufen. Ich war schließlich als Kind schon ein großer Fan der Serie. Ab Bad Ragaz kann man mit der Gondel nach oben zur Bergstation fahren. Dort startet die leichte Wanderung für die ganze Familie. Am Rand des Weges stehen immer wieder Ziegen aus Holz. Kinder können dort Aufgaben erledigen und bei den Ziegen eine Karte abstempeln, zum Nachweis, dass sie überall gewesen sind. Unterwegs gibt es beispielsweise einen Barfußpark oder einen Spielplatz, um welchen herum im Wald jede Menge Hängematten hängen. Dort wird auch die Geschichte von Heidi erzählt. Man kann durch einen Trichter einen „Bergruf“ machen, der weithin zu hören ist, oder auf einer Ziege Xylophon spielen.

Aber auch für Erwachsene gibt es auf der Tour einiges zu sehen. Die Landschaft ist wunderschön.

Heidipfad

Anfangs hatten wir noch richtig gutes Wetter.

Heidipfad2

Doch dann ist es mit der Zeit ziemlich zugezogen. Wir befanden uns irgendwann mitten in den Wolken.

Heidipfad3

Trotzdem waren die Ausblicke wunderschön.

Heidipfad5

Diese Schaukel hat besonders Spaß gemacht. Wenn man darin saß und geschaukelt hat, hatte man den Eindruck, über den Rand der Berge hinweg zu gleiten. Fast wie Heidi in dem Intro zur Serie auf ihrer Riesenschaukel.

Heidipfad4

Die Wolkenformationen haben mich außerdem zum Fotografieren inspiriert. Das Bild ist natürlich nach bearbeitet. Aber auch in dem Moment sah es total faszinierend aus, wie diese Bergspitzen aus den Wolken hervorlugten, als wären sie Teil einer eigenen Welt über den Wolken.

Die Erfahrung, mal mitten in den Bergen zu übernachten, ob nun mit Strom oder ohne, kann ich jedem nur empfehlen. Der Sternenhimmel in der Nacht, der Sonnenuntergang, die rasend schnell aufwärts ziehenden Wolken am frühen Morgen sind einfach faszinierend.

So, das war’s schon wieder für heute 🙂
Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Reise, Uncategorized

Schweiz – wandern

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

Header SchweizHallo ihr lieben,

während wir in der Schweiz waren, waren wir natürlich auch häufiger wandern. Ein paar der schönsten Bilder, die wir unterwegs gemacht haben, möchte ich euch hier zeigen.

Chäserugg und Klangweg

Zunächst waren wir auf dem Chäserugg. Das ist ein wunderschöner Gipfel mit einem Hochplateau. Das heißt, man kann dort oben wunderbar wandern und hat einen tollen Blick ins Tal und über die Schweizer Berge. Außerdem befindet sich oben auf dem Gipfel ein super Restaurant. Es gibt alles, was man sich wünscht. Von deftig bis vegan.

Chäserugg

Auf dem Plateau kann man den Panoramarundweg über das Hochplateau gehen. Wir haben uns an dem Tag dagegen entschieden, da die Wolken nach dem Essen immer dichter geworden sind. So klar, wie auf dem unteren Bild sah es dann leider nicht mehr aus. Angeblich sieht man da oben aber auch immer wieder Steinböcke. Wir werden bei unserem nächsten Ausflug in die Schweiz also bestimmt zurück kommen.

Chäserugg2

Anstatt den Panoramaweg zu laufen, sind wir also zur Mittelstation gefahren und sind den Klangweg gewandert. Der Klangweg Toggenburg ist eine schöne, einfache Wanderung. Auf der Strecke wurden insgesamt 25 Klanginstallationen gebaut. Man läuft also ein Stück, entdeckt dann ein paar Glocken an einem Pfahl, die man läuten kann, läuft wieder ein Stück, entdeckt Pilze aus Metall, die man spielen kann wie ein Schlagzeug, läuft wieder ein Stück… Es hat tierisch Spaß gemacht.

Klangweg 3 Klangweg 4 Klangweg 1

 

Sörenberg

Sörenberg ist ein kleines Dorf, irgendwo in den Bergen zwischen Luzern, Bern und Interlaken. Ich kannte Sörenberg bisher nur im Winter. Als Kind war ich fast jedes Jahr mit meiner Familie dort zum Skifahren. Dort war ich mit 4 Jahren im Skikindergarten und die Jahre drauf jedes Jahr in der Skischule. Die Pisten kenne ich also in und auswendig. Ich wollte Sörenberg und die Berge dort schon immer mal im Sommer sehen. Dieses Jahr haben wir unsere Chance genutzt und sind hin gefahren. Ich habe mich riesig gefreut, als ich gesehen habe, dass vieles noch genau so aussieht, wie ich es von früher in Erinnerung habe. Das kleine Café, in dem ich nach dem Skifahren immer Kakao getrunken und Rüblitorte gegessen habe war noch da, die Gondelbahn sah aus wie immer und auch viele Läden waren noch an derselben Stelle. Das einzige was anders war – es war grün. Kein Schnee weit und breit 😀
Die Wandermöglichkeiten in Sörenberg sind ganz gut, wie wir festgestellt haben. Es gibt zwar nicht viele Wege, aber die, die es gibt sind recht weitläufig. Und die Landschaft oben bei der Bergstation ist wunderbar (ich liebe rauhe Felswände und Bergregionen, wo nurnoch ein bisschen Gras wächst, aber nichts weiter).

Sörenberg Fels

Sörenberg Landschaft

Auch das Wetter hat wunderbar mitgemacht. Wir hatten strahlend blauen Himmel, mit spannenden Wolkenbildern 🙂

20150731_114506

Außerdem haben wir jede Menge Kühe getroffen.

Sörenberg Kühe

Mein Highlight beim Durchschauen der Bilder, als ich in manche genauer rein gezoomt habe, war dann dieser Bildausschnitt. 😀 😀 😀

Sörenberg Kühe Ausschnitt

 

Das war’s für heute mit Bildern aus der Schweiz, die Fortsetzung folgt nächste Woche.

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Reise, Uncategorized

Schweiz – Schluchten und Wasserfälle

Veröffentlicht am von 3 Kommentare

Header Schweiz

Hallo ihr lieben,

diesen Sommer waren wir in unserem Sommerurlaub in der Schweiz. Wir haben in der Nähe von Zürich gewohnt und von dort aus Tagestouren in sämtliche Richtungen gemacht. Wir waren wandern, haben Wasserfälle besichtigt und in Seen gebadet. Unser Motto war: „Immer dem guten Wetter nach.“ Das heißt, morgens schauen, wo es schön ist, und dann dort hin fahren. In den nächsten Tagen wird es daher hier auf dem Reiseblog etwas lebhafter, denn es gibt einiges zu erzählen.

Thurfälle

An einem unserer ersten Tage, wollten wir uns die Thurfälle ansehen. Theoretisch sollten das wunderschöne Wasserfälle sein. Dank der anhaltenden Trockenheit, hatten wir stattdessen den Blick auf ein ausgetrocknetes Flussbett. Nicht das, was wir erwartet hatten, aber auch ganz interessant anzusehen.

Thurfälle 1 Thurfälle 2
Hier sollte eigentlich das Wassen in Strömen fließen…

Rofflaschlucht

Die Rofflaschlucht befindet sich im Kanton Graubünden. Wenn man mit dem Auto in Richtung Bernardino unterwegs ist, wird man irgendwann durch Schilder auf sie aufmerksam. Das interessante ist, dass sie durch einen Gasthof zugänglich ist. Seit 1901 wird die Galerie, über welche die Schlucht zugänglich gemacht wird, immer weiter ausgebaut.

Roflaschlucht 2

Die Schlucht und der kleine Wasserfall an ihrem Ende sind über eine Felsengalerie bequem erreichbar. Das Wasser ist wunderschön blau und wenn die Sonne richtig steht, bildet sich am Wasserfall ein kleiner Regenbogen. Ein netter Spaziergang, wenn man ohnehin gerade in der Nähe unterwegs ist.

Roflaschlucht 1

Taminaschlucht

Die Taminaschlucht fand ich besonders spannend. Sie liegt in der Nähe vom alten Bad Pfäfers im Heidiland.
Auf einem Pfad entlang der Tamina gelangt man durch die Schlucht zu einer kleinen Grotte, wo sich die Quelle des Flusses befindet. Das Wasser ist dort gute 36,5°C warm

Bereits 1240 wird die Quelle von Jägern entdeckt und schnell bekannt für ihre Heilkräfte. Anfangs wurden die Badegäste in Körben in die Schlucht hinab gelassen, wo sie dann 10-12 Tage im Wasser verbrachten. Das sollte dazu dienen, Giftstoffe aus dem Körper zu schwemmen. Nach und nach wurde der Zugang zur Quelle ausgebaut und das Wasser umgeleitet. Heute kann man das Wasser der Quelle ganz bequem in einem Thermalbad genießen.

Taminaschlucht 2

Der Weg durch die Schlucht zur Quelle…

 

Taminaschlucht 1
Je näher man der Quelle kam, umso wärmer wurde es… Am Schluss ging es durch einen blau beleuchteten Gang durch den Fels… super Inspiration für mystische Geschichten 🙂

So, das  was der erste Teil meines kleinen Reiseberichts.

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Reise

Mittelaltermarkt in Horb

Veröffentlicht am von 0 Kommentare

Hallo ihr lieben,

am Sonntag waren wir auf dem Mittelaltermarkt in Horb, den Maximilian Ritterspielen. Dieser Termin ist bei uns eigentlich schon seit Jahren Pflicht.

Normalerweise führt der Markt ein kleines Stück am Neckar entlang und zieht sich dann durch die historische Innenstadt von Horb, hinauf zum Luziferturm. Dieses Jahr jedoch gab es keinen Markt im oberen Teil der Altstadt. Von unten aus konnten wir allerdings jede Menge Baugerüste an den Fassaden erkennen, was vermutlich der Grund dafür war. Stattdessen wurde ein Teil des Marktes an den Neckar verlegt. Anstatt also gemütlich durch die Innenstadt zu schlendern, spazierten wir den ausgeschriebenen Rundweg direkt am Wasser entlang und haben dabei eine ganz neue Seite von Horb kennen gelernt. Zunächst sind wir aber in die falsche Richtung gelaufen woraufhin wir bei den Kinderritterspielen und in einer Sackgasse gelandet sind. Unterwegs gab es allerdings ein paar schöne Möglichkeiten, Bilder zu machen.

IMG_20150621_144924 IMG_20150621_144937

Zurück auf dem eigentlichen Marktgelände haben wir dann auch sofort das Schild zum Rundweg entdeckt. Auf dem schönen Uferweg kamen wir an einer alten Mühle vorbei und landeten schließlich auf einem weiteren, großflächigen Festplatz. Dort war es bei weitem nicht so voll wie auf dem restlichen Gelände. Mit der Zeit ist dann sogar noch die Sonne heraus gekommen.

IMG_20150621_152509IMG_20150621_151820

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben dem Festplatz war eine „Lichtung“ zwischen lauter Schilf, wo wir Pause gemacht und ein wenig die Sonne genossen haben. Durch das Schilf konnten wir Ritter, Burgfrauen und Musikanten beobachten, die an uns vorbei gezogen sind.

IMG_20150621_153716IMG_20150621_153804

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu Essen gab es natürlich auch jede Menge. Aber eines hat mich besonders gefreut. Es gab vegane Dinette. Das sind Teigfladen, die normalerweise mit Rahm, Speck und Zwiebeln belegt werden. Die veganen Dinette waren mit Gemüse in einer Curry-Soße belegt… seeehr lecker.

Und auch an dem Hun-Manna Stand bin ich dieses Mal nicht vorbei gekommen. Bisher bin ich jedes Mal daran vorbei gelaufen, habe die bunten Süßigkeiten bewundert, dann aber doch lieber die alt bewährten gebrannten Mandeln gekauft. Am Sonntag habe ich es dann doch endlich gewagt und mir ein paar der bunten Kugeln gekauft. Wobei, da ich (bis auf eine Ausnahme) nur vegane Sorten genommen hab, ist meine Ausbeute garnicht so bunt geworden, da die meisten mit dunkler Schokolade überzogen sind. Aber eines ist sicher, an dem Stand werde ich in Zukunft nicht mehr vorbei kommen, ohne eine große Tüte voller farbenfroher Leckereien zu kaufen 🙂

IMG_20150621_191257

Auch das übliche Programm war wie immer super. Es gab viele tolle Bands und das Ritterturnier ist den Reaktionen des Publikums nach zu urteilen auch wieder gut angekommen. Wir haben es uns dieses Jahr nicht angesehen. Aber wer weiß, vielleicht nächstes Jahr wieder.

Liebe Grüße,
Sabi

Kategorie: Reise, Uncategorized

Dortmund

Veröffentlicht am von 2 Kommentare

???????????????????????????????

Hallo ihr lieben,

dieses Osterwochenende habe ich gemeinsam mit meinem Mann in Dortmund verbracht. Ich hatte Ende letzten Jahres gesehen, dass eines meiner Lieblingsmusicals im Frühjahr dort spielt und sofort Karten gekauft. Wir haben dann beschlossen, bereits einen Tag früher nach Dortmund zu fahren, um noch ein wenig Zeit zu haben, die Stadt anzuschauen.

Westpark

Weit sind wir dann allerdings nicht gekommen. Das Wetter war zwar besser als gedacht, aber es war ziemlich kalt und somit haben wir nur eine kleine Shoppingtour gemacht und sind durch den Westpark spaziert.

Der Westpark ist ein kleiner Park, der früher wohl mal Friedhofsgelände war. Auch heute noch findet man zwischen den großen, alten Bäumen verwitterte Grabsteine und verschiedene Denkmäler.

Westpark???????????????????????????????Westpark2

Als wir schon fast wieder auf dem Weg hinaus aus dem Park waren, entdeckte ich einen Baum, in dem irgendetwas hing, das ich von weitem nicht genau erkennen konnte. Als ich näher heran ging, sah ich, dass dort jede Menge Schnuller hingen. Eine Erklärung war auch dabei. Es handelte sich um einen „Schnullerbaum“. Dort können Kinder, die ihren Schnulli los werden wollen/sollen/müssen ihren Schnuller hin hängen und ihn dann besuchen, wenn sie ihn vermissen. Der Brauch kommt wohl aus Dänemark.

???????????????????????????????

Außerdem konnten wir dem süßen Dortmunder Osterhasen bei der Arbeit zusehen:

??????????????????????????????? ???????????????????????????????

 

Bewitched – Burger statt Pizza, Torte statt Waffel

Wir hatten uns bereits im Voraus über vegane Ernährungsmöglichkeiten in Dortmund informiert und waren ziemlich froh darüber, direkt in der Innenstadt ein kleines Café gefunden zu haben, in dem es sämtliche vegane Köstlichkeiten gab. Also machten wir uns schon am Freitag auf, um uns das ganze mal anzusehen. Als wir da waren, war das Café geschlossen – Feiertag. Glücklicherweise stand draußen eine Tafel, auf der das Wochenangebot angeschrieben war. Samstags sollte Pizzatag sein. Sehr cool! Wir freuten uns beide tierisch und beschlossen, den Pizzatag zu nutzen und am nächsten Tag im Bewitched zu Abend zu essen.

Mit großer Vorfreude erreichten wir am nächsten Tag das Café und gingen hinein. Die Atmosphäre war sehr gemütlich. Wir suchten uns einen Platz und gingen nach vorne, um zu bestellen. Die junge Frau, die hinter der Theke stand, sah uns erwartungsvoll an, sagte jedoch nichts. Als ich dann fragte, welche Pizzen es denn gäbe (denn wir hatten kein Schild gefunden, auf dem diese Information stand), antwortete sie: „Heute is Waffeltag, müssen wir noch ändern.“ Freundlich geht anders! Aber gut. Wir waren ja nun mal da und wollten gerne das vegane Angebot dort ausprobieren. Da wir uns allerdings auf Pizza, und somit auf etwas salziges gefreut hatten, war uns so garnicht nach Waffeln zumute. Also bestellten wir vegane Burger. Einen Cheeseburger und einen Chilli-Burger, dazu Matcha-Tee. Dann setzten wir uns an unseren Tisch. Kurz darauf kam schon eine sehr freundliche zweite Bedienung, brachte uns unsere Matcha-Tees und machte den Tisch sauber. Immerhin.

Wenige Minuten später kamen auch unsere Burger. Die sahen schon super aus und schmeckten genau so gut. Man merkte, dass die Zutaten frisch waren und für 3,50€ waren die Burger noch nicht mal teuer.

Da wir uns nicht sicher waren, ob uns die Burger den restlichen Abend über satt halten würden, beschloss ich, das Angebot des Tages zu nutzen und noch eine Waffel zu essen. Mein Mann wollte einen Cupcake.

Also ging ich erneut nach vorne, um meine Waffel zu bestellen. Am Waffeltag – wohlgemerkt. Die Antwort (der freundlichen Bedienung diesmal): „Oh das tut mir leid, die letzten Waffeln haben wir leider gerade raus gegeben.“ Es war 17:00 Uhr. Das Café hatte bis 20:00 Uhr offen und ich bekam am Waffeltag keine Waffel mehr. Komischer Waffeltag. Also bestellte ich den Cupcake für meinen Mann und wählte selber eine Zitronentorte.

Beides kam ein paar Minuten später an unseren Platz und schmeckte hervorragend. Immerhin.

Das Bewitched ist geschmacklich auf jeden Fall einen Besuch wert. Auch das Ambiente ist super gemütlich. Aber die Sache mit dem Essensauswahl scheint irgendwie wie verhext…

Gesättigt und gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zurück ins Hotel, um uns fürs Musical fertig zu machen. Wir waren uns inzwischen garnicht mehr sicher, ob an dem Abend tatsächlich Jesus Christ Superstar gezeigt wurde. Das stand zwar auf der Karte und war angekündigt, aber wer weiß? 😉

Musical – Jesus Christ Superstar

Die Show im Opernhaus Dortmund war einfach nur genial! Jesus Christ Superstar gehört seit langem zu meinen absoluten Lieblingen. Ich habe selber zwei verschiedene DVDs zuhause und kenne jedes Wort von Anfang bis Ende. Meine Ansprüche waren also nicht gerade gering. Das letzte was ich von Alexander Klaws, der an diesem Abend den Jesus spielen sollte, gehört hatte, war „Take me Tonight“, nach seinem Sieg bei DSDS. Ich war also etwas skeptisch, wie er die Rolle als Jesus meistern würde. Aber alle Bedenken waren unbegründet. Es war richtig gut! Die Musik war fetzig, die Rollen perfekt besetzt und die Stimmung super. Ab Herbst läuft das Musical wieder in Dortmund und ich kann jedem Musical Fan nur empfehlen, hin zu gehen. Es lohnt sich!

Opernhaus

 

Kategorie: Reise, vegan