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England – Teil 1: Der Norden

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Hallo ihr lieben,

eigentlich hatte ich vor, während der Englandreise von mir und meinem Mann einen Reiseblog zu schreiben. Das sollte gleichzeitig auf der Schreibkick zum Thema „Sommerpause“ werden. Leider waren wir beide in den ersten Wochen der Reise etwas erkältet, so dass wir all unsere Energie gebraucht haben, um was von unserer Reise mitzubekommen.

Auf der Reise sind aber einige tolle Bilder entstanden, die ich euch nun doch nicht vorenthalten möchte.

1. Station: Whitby

Unsere erste Station war Whitby, relativ weit nördlich und ganz im Osten gelegen. Whitby ist ein wirklich schönes, gemütliches Fischerdorf. 1890 war Bram Stoker dort und wurde von dem Ort zu seinem Meisterwerk Dracula inspiriert. Seit dem gab es baulich wohl nicht mehr viele Veränderungen. Der perfekte Ort für ein Dracula Museum.
In den kleinen Gassen, die an einem Steilhang liegen (einen kleinen Teil davon sehr ihr auf dem linken Bild) gibt es jede Menge kleine Läden und Restaurants. Das Essen ist wirklich lecker und auch als Vegetarier hat man eine beachtliche Auswahl.
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Besonders schön ist außerdem die Whitby Abbey, ein ehemaliges Kloster. Die Ruinen, die heute noch zu sehen sind stammen größtenteils aus dem 13. und 14. Jahrhundert.

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2. Station: North York Moors

Der North York Moors National Park ist wirklich atemberaubend. Zuerst fährt man noch durch eine ganz gewöhnliche Landschaft und dann, ganz plötzlich, tut sich eine atemberaubende Sicht auf. Man sieht kilometerweit über eine hügelige Landschaft hinweg. Sattes grün und das lila des Heidekraut wechseln sich ab.

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3. York

In York hatten wir unseren einzigen Regentag. Das Vorurteil, in England sei immer schlechtes Wetter hat sich auf unserer Reise glücklicherweise nicht bestätigt. Eigentlich ist beinahe täglich mal die Sonne raus gekommen und unsere Regenjacken sind bis auf den Tag in York trocken geblieben.

In York gibt es jede Menge zu sehen, die Stadt ist von historischen Bauwerken umringt. Es gibt beispielsweise das York Minster (das Bild unten), die zweitgrößte gotische Kirche im nördlichen Teil Europas. Außerdem stehen noch die historischen Stadtmauern, und der Clifford’s Tower. Besonders sehenswert ist außerdem das York Castle Museum. Hier kann man zum Beispiel durch eine viktorianische Straße schlendern. Die Läden sind echten Shops aus den Jahren 1870 bis 1901 nachempfunden. In einem anderen großen Teil des Museums begibt man sich in Wohnräume aus verschiedenen Zeitaltern, begegnet in Gefängniszellen ihren Insassen oder hat Spaß in der großen, bunten 60er Jahre Ausstellung.

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Auch die Fußgängerzone von York hat was Einzigartiges. Für mich sieht es dort, mit den ganzen Giebeln und Fachwerkhäusern ein wenig so aus, wie ich mir die Winkelgasse in Harry Potter vorgestellt habe.
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4. Yorkshire Dales Nationalpark

Hier kommen einige Beweisfotos, dass in England tatsächlich so richtig die Sonne scheinen kann!

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Die Natur hier ist einfach atemberaubend. Es gibt sanfte Hügel und Täler, viele Flüsse und grüne Wiesen, so weit das Auge reicht. Neben der wunderschönen Landschaft gibt es wohl auch einige Schlösser und Burgen, die es sich lohnt zu besuchen. Aber das haben wir dank Erkältung leider nicht geschafft. Ein Grund mehr, irgendwann einmal wieder zu kommen.

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Das Pony haben wir übrigens auf einem Parkplatz getroffen. Es steht dort einfach so rum und begrüßt die Besucher. Es lässt sich auch ganz gerne streicheln. Das zweite Pony dort ist zwar neugierig, aber auch etwas zickig. Eine amerikanische (glaube ich) Reisegruppe, wollte mit dem anderen Pony Fotos machen. Nur leider hatten sie keine Ahnung von der Körpersprache eines Pferdes. Sie gingen auf das Pony zu, welches blitzschnell die Ohren anlegte. Ich dachte nurnoch „oh oh“, in dem Moment riss es schon den Kopf herum und schnappte nach den ungeliebten Besuchern. Die haben einen ordentlichen Schrecken bekommen, sonst ist nichts weiter passiert.

5. The Helm

The Helm ist ein Hügel… viel mehr weiß ich jetzt garnicht dazu zu sagen. Er ist glaube ich durch Gletscheraktivitäten vor eeeeewigen Zeiten entstanden. Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick über das umliegende Land. Wir haben dort einen schönen Spaziergang gemacht und den Besitzer von dem B&B getroffen, in dem wir die Nacht vorher verbracht haben. Ein wirklich sehr netter und vor allem aktiver Mensch. Er war dort ganz sportlich mit seinem Hund unterwegs. Generell kann ich nur allen empfehlen: Wenn ihr nach England geht, übernachtet in den kleinen B&Bs. Die Leute dort sind so unglaublich herzlich und hilfsbereit, das ist einfach schön. Wir haben sogar ein vollständiges vegetarisches English Breakfast bekommen – mit vegetarischen Würsten. Und das in jedem(!!!) B&B.

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6. Windermere

Der größte natürliche See Englands. Und unglaublich lang. Als wir angekommen sind, habe ich mich gewundert, was an dem See so groß sein soll. Das lag aber einfach nur daran, dass ich seine gesamte Länge bei weitem nicht überblicken konnte. Er ist insgesamt 17 Kilometer lang. Bei der Bootstour die wir gemacht haben, konnten wir dann zumindest einen Großteil überblicken. Windermere ist definitiv einen Besuch wert. Auch die Natur um ihn herum ist atemberaubend. Wir sind danach noch ein Stück durch den Lake District gefahren. Die Landschaft wechselt hier ständig. Mal fühlt man sich, wie am Windermere wie daheim in Deutschland, mit sanften Kiesstränden und Laubbäumen am Ufer. Eine Sekunde später hat man das Gefühl, mitten in einer Doku über Bären in Kanada zu stecken, wenn man plötzlich einen See mit rauhen Steinufern, dicht bewachsen mit dunklen Tannen entdeckt.

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Das war der erste Teil unserer Tour durch England. Wir sind vom Osten bis ganz rüber in den Westen gefahren. Im Norden ist es generell eher ländlich. Große Städte findet man hier nur wenige.

Danach ging es dann weiter in den Süden Englands… Statford-upon-Avon, Oxford, London.

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